Comeback

09. November 2017 18:56; Akt: 09.11.2017 19:49 Print

So plant Peter Pilz seine Rückkehr ins Parlament

Vorerst zieht Petzer Pilz nicht in den Nationalrat ein. Er könnte aber bei einem Eurofighter-U-Ausschuss als parlamentarischer Mitarbeiter mitwirken.

Peter Pilz am Wahltag. (Bild: picturedesk.com/APA)

Peter Pilz am Wahltag. (Bild: picturedesk.com/APA)

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Peter Pilz hat sein Mandat für den Nationalrat nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung nicht angenommen. Eine Rückkehr ins Hohe Haus im Zuge eines Eurofighter-Untersuchungsausschusses kann er sich aber trotzdem vorstellen – als parlamentarischer Mitarbeiter.

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Pilz ist sich sicher, dass es einen Eurofighter-U-Ausschuss geben wird: "Wird er schnell wieder ins Leben gerufen, kann ich als Mitarbeiter neben einem fragenden Abgeordneten im U-Ausschuss sitzen", sagte Pilz in einem Interview mit dem "Kurier" (Freitag-Ausgabe). Er müsse ja nicht immer die Fragen stellen und sei sich nicht zu fein, sie einfach nur vorzubereiten.

Viel Zuspruch

Ein Comeback als Abgeordneter will er ebenfalls nicht ausschließen, denn "etliche der Vorwürfe gegen mich beginnen ja jetzt schon zu zerbröseln." Pilz freue sich über die vielen Emails, in denen ihn vor allem Frauen dazu ermuntern, weiterzumachen: "Überall in Österreich gibt es in der Bevölkerung eine ganz klare Meinung. Sie wollen, dass ich meine Wahlversprechen erfülle."

In den nächsten Monaten will Pilz an seiner Selbstkontrolle arbeiten. Er werde sich selbst verbessern, bevor er sein Comeback gibt: "Und ich komme wieder, weil ich eine Aufgabe zu erfüllen habe."

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(lu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tine am 09.11.2017 19:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja - oder doch nicht - ...

    .... vielleicht! Mit dem ewigen hin und her macht Pilz sich unglaubwürdig!

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  • grilli am 10.11.2017 06:12 Report Diesen Beitrag melden

    So plant Peter Pilz seine Rückkehr ins Parlament

    Eventuell vom Häfen aus? Übernimmt den Fall nicht die Staatsanwaltschaft?

  • Ignaz am 09.11.2017 19:42 Report Diesen Beitrag melden

    U-Ausschuss

    Beim Eurofighter-U-Ausschuss könnte es um viel Geld gehen. Da braucht man einen Profi, wie Pilz. Dafür ist er gewählt worden. Sein Benehmen Frauen gegenüber entspricht vermutlich nicht dem, was im Knigge gelehrt wird. Er ist aber sicher intelligent genug, zukünftig Kussversuche etc. zu unterlassen - was sicher gelingen wird, wenn er auf Alkohol verzichtet. Er hat sich entschuldigt und es wird hoffentlich niemand eine unverhältnismäßige Strafe fordern. Eine Vergebung für Kussversuche etc. sollte doch möglich sein, man ist ja bei vielen Straftaten auch sehr milde. Also auf zum Wohle Österreichs

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Josef am 11.11.2017 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    RumpelPilzchen

    das beste beispiel gegen drogen und alkohol missbrauch , ein leuchtendes beispiel für das was drogen mit einem menschen anrichten

  • Pilzsammlerin am 10.11.2017 17:18 Report Diesen Beitrag melden

    Was unterscheidet Politik und Natur?

    Nix. Denn geht es auf den Winter zu, dann verschwindens die Pilz, um im nächsten Herbst wieder aufs Neue frisch und knackig aus dem Boden zu schießen. Ich jedenfalls freu mich jetzt schon auf den nächsten Herbst.

  • thinkers am 10.11.2017 11:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rücktritt und aus

    Was soll das! Hr. Pilz wird vorgeworfen Sexuelle Belästigung und er will zurück ins Parlament als Aufdecker ( Untersuchungsausschuss) das geht gar nicht. Wäre das einer von der FPÖ gewesen , hätte man nicht nur den Rücktritt verlangt sondern hätte man ihn noch vor ein Tribunal geschleift. Was ist aus unserer Gesellschaft nur geworden, ich schäme mich für Österreich.

    • Tomi am 10.11.2017 19:07 Report Diesen Beitrag melden

      Unschuldsvermutung

      Bei einigen anderen Politikern wurde immer geschrieben " Es gilt die Unschuldsvermutung" Warum nicht auch bei Herrn Pilz?

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  • jaja am 10.11.2017 10:36 Report Diesen Beitrag melden

    Pilz ist ein Sexist!!!

    Pilz ist sich trotz schwerer Vergehen an Frauen keiner Schuld bewusst und plant seine Rückkehr! Auf solche Politiker kann Österreich aber wirklich verzichten!! Der sieht sich auch noch als Unschuldslamm - peinlich ist das !!!

    • Max Mustermann am 10.11.2017 12:33 Report Diesen Beitrag melden

      @jaja - Vorverurteilung

      Das ist eine Vorverurteilung. Die Fakten dazu kennen Sie nur aus den Medien. Er selbst kann sich an keinen einzigen Fall erinnern. Ist es nicht ein wenig seltsam, dass eine Frau, die auf der Karriereleiter nach oben wollte, 40 Belästigungen aufzählt, nie Anzeige erstattet hat, aber erst nachdem Pilz eine eigene Liste gründete und die Grünen in der Versenkung verschwanden, damit an die Öffentlichkeit geht? Zeitgleich hat eine metoo-Hashtag-Hysterie den Planeten erfaßt.

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  • Josef am 10.11.2017 08:27 Report Diesen Beitrag melden

    selbe Schicksal

    wenn sich Pilz mir den Eurofighter Verantwortlichen anlegt , wird er genauso wie Dr.Jörg Haider Verunfallt

    • renitenter almdodl am 13.11.2017 17:12 Report Diesen Beitrag melden

      haider "wurde" nicht verunfallt, das ist

      eine typische, kleinkinder-verschwörungstheorie der rechtsextremen. haider war total angesoffen, volltrunken, er hatte 1,8 promille, ich weiß für einen rechtsextremen ist das eine normale tagesdosis, aber haider war auch noch total verantwortungslos und hat sich über das gesetz gestellt. es war ein glück daß niemand unschuldiger zu schaden gekommen ist. leuten die sich so aufführen wie es der haider tat kann man keine politische verantwortung übergeben.

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