Causa Security

20. November 2018 12:20; Akt: 20.11.2018 12:20 Print

Pilz verlangt Liste aller Neonazi-Waffenbesitzer

Inmitten der Aufregung um einen rechtsextremen Security im Dienste des Parlaments verlangt Peter Pilz mehr Infos. Er will eine Dringliche Anfrage stellen.

Peter Pilz bei einer Pressekonferenz. Neuer Parteiname:

Peter Pilz bei einer Pressekonferenz. Neuer Parteiname: "Jetzt". (Bild: picturedesk.com)

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Die BVT-Affäre ist um eine Facette reicher. Nachdem ein rechtsextremer Security im Parlament aufgeflogen ist, verlangt Pilz Antworten.

Dringliche Anfrage

Pilz, dessen Partei sich seit kurzem "Jetzt" nennt, will dazu eine Dringliche Anfrage an Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) im Nationalrat stellen.

Denn das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT, eine Unterabteilung des BVT) wusste seit 2015 über den rechtsextremen Security Bescheid und zeigte ihn auch bei der Staatsanwaltschaft an, so Pilz. Wie viele Neonazis laufen bei uns sonst noch mit Waffen herum?

Kickl soll Antworten liefern

Die Partei "Jetzt" will Folgendes von Kickl wissen: "Wie viele Rechtsextreme in Österreich gibt es, deren Namen und Daten im BVT gespeichert sind, die Waffenrechte und Waffenbesitzkarten haben und über welche Waffen verfügen sie legal?"

Peter Pilz sprach in seiner Pressekonferenz am Dienstag jedenfalls von einer zweiten Person, Paul B. Er soll ebenfalls ein Vertrauter des verurteilten Neonazis Gottfried Küssel sein und (legal) eine Waffe besitzen, konkret einer Glock 17.

Pilz fordert bei der Ausstellung von Waffenscheinen wenigstens eine Sicherheitsüberprüfung durch das BVT. Lieber wäre Pilz ein generelles Waffenverbot, von dem Gruppen wie Jäger, Sportschützen und die Exekutive ausgenommen sind.

Was ist passiert?

Thomas C. arbeitete bis vor kurzem bei einer privaten Security-Firma. In dieser Funktion bewachte er unter anderem den BVT-U-Ausschuss und den Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka.

Weil er enge Kontakte in die rechtsextreme und Neonazi-Szene - auch zum verurteilten Neonazi Gottfried Küssel - haben soll, ist er seinen Job nun los. Die Politik fragt sich seitdem, wie so jemand überhaupt diesen Job bekommen hat können und welche Infos er im Zuge seiner Tätigkeit erlangt hat.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nil am 20.11.2018 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    JETZT traut er sich der Giftpilz

    Pilz soll mal zuerst seine Straftaten aufklären und dann kann er auch andere Belangen. Jetzt reichts dieser Wichtigtuer gehört sofort von jeden öffentlichen Amt bis zur Aufklärung seiner Grapschereien suspendiert.

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  • Habakuk am 20.11.2018 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Darf denn das?

    Darf denn das eine ca. 2% Partei fordern? Wenn jemand politisch aufgefallen ist, bekommt er/sie sowieso keine(n) WBK bzw. WPass

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  • Herr Rossi am 20.11.2018 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Größenwahn

    Was dieser Pilz verlangt ist doch völlig irrelevant. Der soll sich endlich aus der Politik verabschieden, der ist ja schon so peinlich und merkt es gar nicht.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • PeterKarl am 22.11.2018 06:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Interessanter wäre..

    eine Liste derer, die zwar eine Waffe aber keine Berechtigung haben.

  • Patriot5611 am 21.11.2018 06:32 Report Diesen Beitrag melden

    @Optimist, in welcher "einfachen Welt"

    leben sie eigentlich? Integration kann nur funktionieren, wenn BEIDE (die "Stammösterreicher und die illegal Eingefallenen) das wollen UND auch können. Können: Dazu braucht es Infrastruktur (Arbeit bzw. Arbeitsplätze, Wohnungen, usw.) die aber nicht vorhanden ist. UND Integrationswillige, (Wollen) nicht jene, die kommen und herrschen wollen...

    • Optimist am 21.11.2018 18:51 Report Diesen Beitrag melden

      "Stammösterreicher" gibt es nicht

      nur in der ewiggestrigen Welt der xenophoben Rechtsextremisten.

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  • harald am 21.11.2018 04:50 Report Diesen Beitrag melden

    der wilde Westen od. doch Osten

    Dann gleich bitte eine Volksabstimmung, dass Privatpersonen jeglicher Waffenbesitz in Ö verboten wird od. eben nicht; Die Bürger sollen das entscheiden u. gleich über die EUROHEER Teilnahme der österr. jungen Männer und über den geplanten Ankauf der neuen Militärflieger mitabstimmen lassen. Das ein paar wenige vom Steuerzahler angestellte parteipol. Vertreter darüber bestimmen u. entscheiden sollen ist ein zuviel an Verantwortung.

    • Gewaltmonopol am 21.11.2018 18:49 Report Diesen Beitrag melden

      Jeden Tag eine Massenschießerei in den

      USA zeigen was passiert wenn es kein absolutes, rigoroses Waffenverbot gibt. Ein totales Verbot aller Schusswaffen für Alle bis auf jene die unbedingt eine brauchen, beruflich, ist der Standard für jede moderne Demokratie. In Österreich gibt es eine unfassbare Dunkelziffer an illegalen Waffen, die Österreicher, leider in Masse nicht die hellsten und daher äußerst xenophob und gewaltbereit, sind bis auf die Zähne mit illegalen Schusswaffen ausgestattet, mehrheitlich jene aus der rechtsextremen Szene.

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  • Piringer am 21.11.2018 01:58 Report Diesen Beitrag melden

    JETZT erst Recht nicht

    Bitte um eine Liste von denen die auf sogenannten Seminaren oder Klausuren vom angesoffenen Pilz angegrabscht oder gebaggert wurden, was sagt eigentlich seine Frau zu diesem Thema oder ist ihr das Einkommen welches er abliefert genug Treue?

    • Optimist am 21.11.2018 02:47 Report Diesen Beitrag melden

      Seien Sie lieber froh daß

      noch Niemand auf die Idee gekommen ist bei den Blauen Politikern nach sexuellen Übergrffen zu suchen, da findet sich garantiert jede Menge.

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  • C. Post am 20.11.2018 23:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pilz der Verlanger.

    JETZT wird er komplett grössenwahnsinnig.