Ablöse

25. September 2018 16:14; Akt: 25.09.2018 16:30 Print

SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder tritt zurück

Andreas Schieder, Klubobmann der SPÖ, trat am Dienstagnachmittag zurück. Offenbar will Pamela Rendi-Wagner den Klub alleine führen.

Rücktritt: Abgeordneter Andreas Schieder (SPÖ) (Bild: picturedesk.com/APA)

Rücktritt: Abgeordneter Andreas Schieder (SPÖ) (Bild: picturedesk.com/APA)

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In der SPÖ scheint kein Stein auf dem anderen zu bleiben: nach dem angekündigten Abgang von Christian Kern und den Nachfolgeplanungen für Pamela Rendi-Wagner gibt es nun weitere Wechsel. Andreas Schieder trat laut "APA" in seiner Funktion als geschäftsführender Klubobmann zurück und kam damit offenbar seiner Ablöse zuvor.

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Rendi-Wagner, die schon heute die Fraktion übernehmen könnte, soll zuvor Thomas Drozda als Schieder-Nachfolger eingeplant haben. Nach parteiinternem Widerstand gegen die Ablöse Schieders steht nun im Raum, dass Rendi-Wagner den Klub künftig alleine führen wird und es keinen geschäftsführenden Obmann mehr geben soll.

Weitere Rochaden

Die "Presse" wiederum berichtete von einer turbulenten SPÖ-Sitzung. Demnach sei nicht jeder mit der Ablöse Schieders einverstanden, andere wiederum würden Rendi-Wagner stärken und betonen, sie habe vollen Rückhalt bei Teambesetzungen.

Die Rochaden sollen jedenfalls weitergehen: Drozda wird als neuer Bundesgeschäftsführer gehandelt und soll Nachfolger von Max Lercher werden, Jürgen Schwarz ein Comeback geben. Der Ex-Kommunikationschef im Kanzleramt soll SPÖ-Kommunikationschef werden.

Zur Info: Pamela Rendi-Wagner tritt heute um 18:30 Uhr vor die Presse - wir berichten LIVE auf www.heute.at!

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bruno Bär am 25.09.2018 17:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiß einen Job

    Vielleicht nimmt ihn Siemens, wo bereits seine Lebensgefährtin Whesely ihr Unwesen treibt. Dort kann er nichts anstellen und bezieht sicher ein fettes Gehalt. Für einen Genossen richtig angemessen.

  • altermann am 25.09.2018 16:49 Report Diesen Beitrag melden

    Problem Bär?

    Der Schieder wird aber schön langsam innerhalb der Spö zum ,, Problem Bär", in Wien durchgefallen, nun unerwünscht- und für die EU von Kern ausgebremst, was nun? es wird eng für Ihn

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  • Philipp Sch am 25.09.2018 16:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haha

    Kann mich noch gut daran errinern wo er mal alleine im Gasthaus bei einem Interwiew vor der Bürgermeister Wahl gemeint hat" er Träumt von einer absolute 100% das er Bürgermeister wird" das hat er nun falsch geträumt:) "

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sciencer am 26.09.2018 14:56 Report Diesen Beitrag melden

    Evolution

    Die EINZIGE Aufgabe, die die Sozialisten weltweit noch haben könnten, wäre die Einführung der "Bedingungslosen Grundsicherung". Das ist das EINZIGE Mittel, das das Leben für alle Menschen überall auf der Erde lebenswert machen könnte. Kriege, Hungersnöte, Analphabetismus und letztlich Emigration und deren Folgen wären vorbei oder zumindest massiv abgeschwächt. Das wäre der EINZIGE Grund, warum ich rot wählen würde. Alles andere machen die anderen Parteien - egal welche - genau so (falsch und verlogen).

  • KrawuziKapuzi am 26.09.2018 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    wenn wir ehrlich sind

    stimmt diese aussage nicht ganz: er tritt zurück, denn wahr ist vielmehr: er wird zurückgetreten. macht aber nix, weil wir ihn in kürzester zeit auf einem anderen / besseren versorgungsposten mit vermutlich weit höherem salär wiederfinden werden. sieht man ja an den ex-damen der wiener stadtregierung. vor allem die schulden-queen ist wieder bestens versorgt. den 3 anderen wirds in zukunft auch an nix mangeln. typisch spö-mischpoche. mir graust's.

    • Sciencer am 26.09.2018 15:00 Report Diesen Beitrag melden

      Parteidenken

      Eine der roten Burgen, den Hauptverband, haben wir schon eliminiert - oder sind auf einem guten Weg. Danke dem Herrn Kurz, dass er der erste Politiker ist, den ich kenne, der ein Wahlversprechen einlöst. Weiter so. Ob er es bei den Bünden der ÖVP auch schafft, ist die Frage. Aber die Roten haben diese Überbleibsel aus der Denkweise der Zusammenrottung auch nicht angegriffen - wohl weil sie selber da drin gut vertreten sind; - von wegen Parteidenken - haha. Gewinn- und Vorteilsdenken, das ist alles, was die Politik auszeichnet.

    • jj.wischer am 27.09.2018 11:59 Report Diesen Beitrag melden

      stimmt schon

      aber die frage ist nicht "Ob er es bei den Bünden der ÖVP auch SCHAFFT" sondern vielmehr ob er das WILL bzw. DARF. die unzähligen schwarzen sesselpupser die jahrzehntelang ihre pfründe kassieren werden ihm da gewaltig in die suppe spucken, erst wenn die weg sind kann unser tausendsassa etwas bewirken.

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  • Wähler am 26.09.2018 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Postenschacher mit Steuergeld

    Für die Zukunft wünsche ich mir als Wähler, dass jeder abgewählte und zurückgetretene Politiker nichts mehr in der Politik verloren hat. Sie und die " wilden Abgeordneten müssen sich ihr Geld in der Privatwirtschaft verdienen!

    • KrawuziKapuzi am 26.09.2018 12:23 Report Diesen Beitrag melden

      hast schon recht

      leider sind wir nicht in "wünsch dir was" - und wie man sieht ist die sog 'Privatwirtschaft' gerade gut genug um diese ex-politiker mit bestens bezahlten versorgungsjobs zu versorgen. eine krähe hackt der anderen eben kein auge aus.

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  • marien Unheil am 26.09.2018 07:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sesselkleber !!!

    der bleibt doch, es wird ja nur der Klubobmann zurückgelegt , es wird doch niemand glauben das Schieder auf das Einkommen eines Nationalratsabgeordneten verzichtet . Ist doch der selbe Sesselkleber wie sein Vater . Sie werden immer Fetter.

  • Dieter Marchsteiner am 26.09.2018 04:05 Report Diesen Beitrag melden

    Anfang vom Ende

    In einem Jahr ist die genau so am Ende wie ihr Mentor. Diese Partei hat seit Kreisky keinen vernünftigen " Führer" mehr gehabt der die alten roten Socken und Jusos im Griff hatte !!