Bei Wahlkampfauftakt

24. September 2017 14:10; Akt: 24.09.2017 14:46 Print

Kurz: Scharfe Kritik an Zuwanderung in Wien

Viele Wiener würden sich mittlerweile in ihren eigenen Gassen fremd fühlen, so Kurz. Häupl kontert: "So etwas Dummes habe ich überhaupt noch nie gehört".

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Vor 10.000 Fans ließ sich ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei seinem Wahlkampfauftakt in der Wiener Stadthalle am Samstag feiern. Dabei sorgte der Außenminister mit scharfer Kritik an der Flüchtlingspolitik in der Bundeshauptstadt für Furore: Viele Wiener würden sich in ihren eigenen Gassen fremd fühlen und überlegen wegzuziehen, so der ÖVP-Chef.

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Bürgermeister Michael Häupl schoss zurück: "Was soll das?", zeigte er sich in einem Gespräch mit der APA erbost. "So etwas Dummes habe ich überhaupt noch nie gehört". Im Gegenteil, Wien sei ein attraktiver Wohnort und würde stetig wachsen, so der Stadtchef.

"Häupl sollte dieses Problem anerkennen"

Wie der "ORF" berichtet, legte Sebastian Kurz nach Häupls Konter am Sonntag noch einmal nach: "Die Zeit des Wegschauens ist vorbei. Es gibt genug Wiener, die sich überlegen in einen anderen Bezirk umzuziehen, weil sie sich in ihrer Gasse mittlerweile etwas fremd fühlen. Michael Häupl sollte dieses Problem anerkennen und zugeben", ließ der Bundesminister für Integration in einem schriftlichen Statement ausrichten.

"Es muss Schluss sein damit, die Probleme schön zu reden und zuzudecken", so Kurz weiter. "Die Zuwanderung muss reduziert und die Integrationspolitik in Wien muss verändert werden."

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • magister am 24.09.2017 15:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Häupls Rückzugsgefechte

    Mich wundert weniger das Statement von Kurz, das einfach den Tatsachen entspricht, als die konsequente Realitätsverweigerung von Dr. Michael Häupl! Aber ja, da müsste er ja zugeben, dass seine Migrationspolitik falsch war und ist und alle Wiener jetzt die Folgen spüren!

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  • Peter Lüdin am 24.09.2017 15:15 Report Diesen Beitrag melden

    Zuzug

    Ohne die fleissigen Steuerzahler die jeden Tag mit harter Arbeit die Steuergelder anschaffen gehen, würde der gesamte Asylschwachsinn in wenigen Tagen kläglich zusammenbrechen.

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  • Sonja am 24.09.2017 15:06 Report Diesen Beitrag melden

    Das sollte man beachten

    Kurz spricht die Wahrheit aus und Häupl und die Roten wollen es nicht wahrhaben, dass wir Wiener uns als Fremde im eigenen Land fühlen. Wissen sollte man aber, dass nur Strache derjenige ist, der auch etwas unternehmen wird, dass es für uns wieder besser wird.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Mona Jäger am 29.09.2017 15:51 Report Diesen Beitrag melden

    Zuwanderung

    Übrigens kommen die meisten Zuwanderer nach Wien aus der EU. Deutsche Medizinstudis, zB.

  • Hannelore Wöhr am 25.09.2017 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Herr Bürgermeister werden Sie wach

    Ich bin in Wien geboren und habe immer in der Brigittenau gelebt. Früher war der Bezirk wunderschön, auf der Wallensteinstraße konnte man einen wunderschönen Schaufensterbummel machen. Man hatte alles in unmittelbarer Nähe. Heute ist es leider anders. Die Wallensteinstraße, wie in Ägypten, Türkei, .......!!!! Ich brauche nicht mehr ins Ausland fahren , ich lebe in Klein Istanbul. Ich habe selbst ein Geschäft in unmittelbarer Nähe des Hannovermakt. Eine Wurstsemmel mit einer Extra bekomme ich da nicht, obwohl jede menge an Fleischhauer einen Stand haben. In meiner Gasse bin ich die einzige Wienerin die ein Geschäft hat, alle anderen Geschäfte, gebhören: Russen, Inder, Italiener, Türken ect. Ich freue mich schon riesig auf meine Pension den da lieber Herr Bürgermeister lege ich die "WIENER STADTSBÜRGERSCHAFT" zurück. Wir ziehen aufs Land und das hat mehrere Gründe (Lebensqualität, man muss nicht weiter gehen um heimische Lebensmittel zu bekommen, Termine für Behandlungen sind da auch nicht länger) könnte noch weiter ausführen. Herr Bürgermeister gehen sie mit offenen Augen durch Wien und nehmen sie die rosarote Brille ab. Aber nicht nur durch die Cottage gehen, sondern zu den "Hotspots". Und eines will ich noch sagen die Flüchtlinge sind es nicht die uns Wienerinnen und Wiener vertreiben, es ist die Lebensqualität und Politiker so wie sie einer sind. Ich bin kein FPÖ Wählerin und werde nie die FPÖ wählen

    • Sudern sunst am 26.09.2017 18:14 Report Diesen Beitrag melden

      nix .

      Du wirst an Deinen Wahlverhalten also dennoch nichts ändern? Dann erspare uns doch deine "Suderei" ;) Danke ;)

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  • Peter Lüdin am 25.09.2017 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Zuzug

    Auch nächstes Jahr wird wieder über eine Million Flüchtlinge nach Europa kommen. Zusätzlich kommt noch der Familiennachzug hinzu. Es bleibt spannend!

    • Zug um am 25.09.2017 18:15 Report Diesen Beitrag melden

      Zug .

      und Wien wächst und wächst.. !! man bringe den Spritzwein?

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  • werwolf53 am 25.09.2017 07:17 Report Diesen Beitrag melden

    Realitätsfremd-BMH

    Der realitätsfremde Häupl sollte uns in Wien ein Vorweihnachtsgeschenk machen und nicht erst mit dem Rücktritt auf nächstes Jahr warten. Irgendwie weis er manchmal schon nicht mehr was er wieder gibt !

  • Nil am 24.09.2017 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Peinlicher Kurz

    Dieser KopierKurz ist nur mehr Peinlich, muss immer mit "seinen Wahlprogramm" warten bis Hr.BK Strache sein Wahlprogramm bekannt gibt das es der Kurzbubi enachplappern kann.

    • Hanna am 25.09.2017 14:39 Report Diesen Beitrag melden

      Strache hetzt nur

      lieber einen "peinlichen" Kurz als sonst irgendwelche Alt-Politiker. Was macht Strache so besonderes? Nur Hetze, Hetze und nochmals Hetze. Wir brauch keine SPÖ, Neos und FPÖ, wir brauchen einen jungen angegierten Politiker wie es Sebastian Kurz ist.

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