"Heute"-Umfrage

06. Dezember 2018 15:00; Akt: 06.12.2018 16:47 Print

Zwei von drei lehnen den 12-Stunden-Tag ab

Bei der großen "Heute"-Umfrage wurde auch abgefragt, wie die Österreicher die Reformprojekte einschätzen. Eine Maßnahme fällt dabei ganz klar durch.

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Von der Arbeitszeitflexibilisierung über die Neuregelung der Mindestsicherung bis zur Schulreform – die türkis-blaue Regierung hat sich viele Maßnahmen auf die Fahnen geschrieben. Die Umsetzung der Regierungsvorhaben stößt in der Bevölkerung allerdings nicht immer auf Gegenliebe.

Besonders die Arbeitszeit-Flexibilisierung mit einer maximalen Arbeitszeit von 12 Stunden pro Tag fällt in der Bevölkerung durch. Fast zwei von drei Befragten sehen diese Reform kritisch oder sehr kritisch.

Mindestsicherung

Auch die neugeregelte Mindestsicherung sehen die Befragten allgemein eher negativ.

Schulreform

Deutlich besser bewerten die Wähler dafür die Schulreform der Regierung sowie den türkis-blauen steuerlichen Familienbonus.

Familienbonus

Recht gespalten ist dafür die Einschätzung der Krankenkassenreform. Zwar sieht der größte Teil die Zusammenlegung eher positiv, die Extreme "sehr schlecht" und "sehr gut" halten sich jedoch die Waage.

Kassenreform

Die Umfragewerte von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) trüben die teils durchzogenen Bewertungen allerdings wenig.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • myopinion am 06.12.2018 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Nein zum 12 Stunden Tag

    Würde es eher begrüßen, wenn wir weniger arbeiten müssten. Einige Firmen haben freiwillig den 6 Stunden Tag, bei gleichem Lohn. Das funktioniert offenbar sehr gut, alle sind zufrieden. Effekt wäre, dass auch wieder mehr Personen Arbeit finden können. Aber die meisten Unternehmen, haben lieber 12 Stunden, bei möglichst viel Profit und wenigen Mitarbeiter/innen. Einfach nur grauslich.

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  • Picker am 06.12.2018 17:39 Report Diesen Beitrag melden

    Sessel

    Wer wirklich was arbeitet, der hat nach 8 Stunden mehr als genug, nur tachinierer und Überstunden obizahra kriegen nicht genug.

    einklappen einklappen
  • Florian am 07.12.2018 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Mit der Zeit gehen.

    Mit der Steigerung der Produktivität/ mit dem technologischen fortschritt gehört die gesetzliche normal Arbeitszeit verkürzt. Fortschritt bedeutet weniger menschlicher Arbeit für mehr Entlohnung. Die nächste Arbeitszeit Verkürzung - runter auf 30 Stunden pro Woche ist längst überfällig. Wenn der Kapitalismus den nächsten schritt in der Evolution der Arbeit nicht gehen kann oder will, muss er halt durch ein moderneres Wirtschaftssystem ersetzt werden. Denn wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • G.C. am 11.12.2018 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    So eine dumme Diskussion um

    einen 12 Stunden Tag gibt es nur in Österreich ! Es besteht doch ein Arbeitsvertrag und dort steht die Wochen-Monats-Arbeitszeit und der Lohn-/Gehalt drinnen. Wenn es also aus Termingründen,z.B. die Bilanz muss am 10.d.M. in der Hauptverwaltung sein und durch einen Fehler sind wir Sa /So hereingekommen, um den Fehler zu suchen, dann kommt der Chef lommende Woche vorbei und sagt:" Gehn´s heim, Sie haben ohnehin genug Überstunden"! so geschehen bei Krupp-Stahlhandel , München.

  • kurz mal nachgefragt am 10.12.2018 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    Wieviele "Wähler" wurden denn befragt?

    Leider fehlt die Angabe, wieviele Befragte denn hier ausgewertet wurden. In der Schule lernen wir, dass das einer der wichtigsten Eckpunkte sei, da bei weniger Teilnehmern die Ungenauigkeit sinkt (man könnte ja "Pech" haben und gerade besonders viele Leute einer bestimmten Interessensgruppe interviewen - das würde die Auswertung sehr verzerren).

  • Hackler am 08.12.2018 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    12 Stunden NIEMALS!

    Jeder sollte 12 Stunden anfragen ablehnen,wenn es jeder ablehnt können sie nix machen. Sollten manche das annehmen naja dann selber schuld. Solche Leute müsste man dann zu 14-15 Arbeitsstunden verdonnern!

  • Piero am 08.12.2018 05:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht alles der Gewerkschaft glauben

    das ist noch immer so viel Skeptiker unter den Arbeitnehmern gibt ist darauf zurückzuführen dass sie einfach vom Gewerkschaft und der SPÖ als Oppositionspartei einfach um richtig informiert werden es ist bekannt schlechtes er zu glauben als das Gute als Tatsache hinzunehmen daher sehe ich die Skeptiker als gutgläubig selbst nichts wissender Opfer der Gewerkschaften und SPÖ die den Fortschritt und Selbständigkeit der Arbeitnehmern zugunsten der Daseinsberechtigung der Gewerkschaft unrichtig das Gesetz interpretiert und somit für Verunsicherung im bösen Sinne sorgt

  • Florian am 07.12.2018 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Mit der Zeit gehen.

    Mit der Steigerung der Produktivität/ mit dem technologischen fortschritt gehört die gesetzliche normal Arbeitszeit verkürzt. Fortschritt bedeutet weniger menschlicher Arbeit für mehr Entlohnung. Die nächste Arbeitszeit Verkürzung - runter auf 30 Stunden pro Woche ist längst überfällig. Wenn der Kapitalismus den nächsten schritt in der Evolution der Arbeit nicht gehen kann oder will, muss er halt durch ein moderneres Wirtschaftssystem ersetzt werden. Denn wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.