Nicht ganz weg

21. Mai 2019 11:24; Akt: 21.05.2019 11:58 Print

So sieht Straches Zukunft in Wirklichkeit aus

Heinz-Christian Strache ist zwar als österreichischer Vizekanzler und FPÖ-Chef zurückgetreten, politisch mischt er aber vorerst weiter mit.

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Strache trat am 18. Mai 2019 als Vizekanzler und FPÖ-Parteiobmann zurück. Politisch "weg vom Fenster" ist er allerdings nicht. Wie der neue Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp am Dienstag bestätigte, sei Strache weiter einfaches FPÖ-Mitglied. "Ich sehe keinen Grund, warum er aus der Partei austreten sollte", so Nepp. Als einfaches Parteimitglied könne Strache nun für Aufklärung sorgen und "seine Unschuld beweisen".

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"Nie etwas ausschließen"

Ist es gar möglich, dass Strache auch künftig wieder eine größere Politrolle spielen wird? Offenbar steht ihm auch dieser Weg offen, deutet Nepp an: "Man kann im Leben nie etwas ausschließen." Strache selbst postete auf Facebook bereits: "Wir werden die Hintermänner des kriminell erstellten Videos und Dirty Campaignings ausfindig machen und ich werde meine Unschuld beweisen! Dafür kämpfe ich!"

"Jetzt erst recht"

Dass er auch politisch nicht leise sein will, unterstrich Strache mit veröffentlichten Bildern mit Norbert Hofer ("Wir sind weiterhin eine starke freiheitliche Familie!") und Herbert Kickl ("Hätte die FPÖ Herbert Kickl als erfolgreichen Innenminister geopfert, wäre es für Kurz offenbar doch in Ordnung gewesen, die Koalition fortzuführen. Das ist nicht ehrlich und nicht glaubwürdig!") sowie einen "Jetzt erst recht"-Statement.

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(rfi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Baldi am 18.05.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Fazit

    Es ist schon interessant, daß ausgerechnet vor den Wahlen immer wieder Videos und Berichte über einen Skandal auftauchen. Hoffentlich fallen die Bürger nicht auf diesen Schwachsinn herein . Ich persönlich wähle diese Rot/Grünen Weltverbesserer nicht mehr.

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  • Peter Lüdin am 18.05.2019 16:50 Report Diesen Beitrag melden

    Politik

    Falle gestellt und hinein getappt. Man muss eben rund um die Uhr vor Menschen, die einem Übles wollen, auf der Hut sein. Allerdings wird das insgesamt nach hinten los gehen. Die meisten Bürger können solche Aktionen mittlerweile ganz gut durchschauen, wer da wem ganz bewusst und mit voller Absicht schaden will.

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  • Igor L. am 18.05.2019 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auftraggeber ?

    Komisch, keiner fragt auch nur im Ansatz danach, wer und wie wohl diese Aufzeichnung beauftragt bzw. angefertigt hat ?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • ibindameinung am 15.06.2019 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    war beste Regierung

    Jetzt erst Recht -FPÖ

  • Wolfgang am 14.06.2019 09:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Ich finde Herr Kurz macht das prima, er hat in der kurzen Zeit schon mehr gemacht als so manche Partei die, die glaubten sowieso zu gewinnen. Ich hoffe ja nur er lässt sich nicht einlullen von den anderen Parteien und beschließt das Rauchverbot, den das ist das Sterben vieler kleinerer Gasthäuser, und das steigen der Arbeitslosigkeit. Nicht nur das er entmündigt das Volk.

  • CuricAmer am 10.06.2019 11:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neuwahlen

    Eigentlich ist es egal wen man wählt, ändern tut sich sowieso nichts...

  • Marion am 29.05.2019 00:17 Report Diesen Beitrag melden

    Vorzugsstimmen

    Wie heißt es so schön : wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

  • hari am 24.05.2019 04:48 Report Diesen Beitrag melden

    fürs Ausland arbeiten gehen

    den Bürgern kostet diese EU-Wahlwerbeveranstaltung Millionen von EURO für insgesamt 18 Personen, die das Miniland dann nach Brüssel schicken darf. Die Österreicher sind nur als Nettozahler gefragt, ansonsten nicht - dzt. exorbitante 3,1 Milliarden im Jahr und Nettoabgang um die 1, 7 Milliarden und im Land ist kein Geld für eine anständige STeuerreform, Plfegegeld/Pensionserhöhungen etc.