"Flügel brechen"

30. November 2017 11:36; Akt: 30.11.2017 12:06 Print

Strolz zu Bildungsplan: "Nicht genügend"

NEOS-Chef Strolz kann der schwarz-blauen Bildungspolitik wenig abgewinnen. Er kritisiert sowohl die Wiedereinführung der Noten als auch die Finanzierung.

Strolz ist mit den Bildungsplänen nicht zufrieden. (Bild: picturedesk.com)

Strolz ist mit den Bildungsplänen nicht zufrieden. (Bild: picturedesk.com)

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Matthias Strolz erwähnt immer wieder "die Talente junger Menschen", die er gerne entfalten würde. In dem Bildungsplan von FPÖ und ÖVP sieht er eine Gefahr im Bezug auf eine mögliche Entfaltung.

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Besonders die Wiedereinführung der Noten machen dem pinken Chef zu schaffen. Dazu postete er zuletzt ein Foto mit einem skurrilen Vergleich: "Es ist seltsam, dass Leute bei Onlinebestellungen gerne detaillierte Besprechungen lesen, aber bei den Schulnoten der eigenen Kinder mit einer Skala von 1-5 zufrieden sind."

Keine positive Wende

Für Strolz sei es die "reinste Sauerei", was die künftige Regierung mit der Zukunft der Kinder aufführen wolle. Die Bildungsansagen seien für ihn ein Tanz: "Ein Schritt nach vor, zwei Schritte zurück."

Deutsch vor Schuleintritt fände er zwar auch wichtig, ansonsten würde er keine positive Wende in Sachen Bildungspolitik erkennen.

"Die Landesfürsten bleiben"

"Dass man schon einer Siebenjährigen drüberfahren müssen mit einem 'Nicht genügend', das ist extrem Retro", meint Strolz in einem Facebook-Video.

Weiters mache er sich Sorgen, dass auch in Zukunft ein bestehender Einfluss der Politik in den Schulen bleibt. Das führe zu politischem Zugriff auf das Bildungssystem und Parteibuchwirtschaft bei der Direktorenbestellung.

Strolz vermisse außerdem Informationen, wie man das Budgetloch von 600 Millionen Euro stopfen will. Der NEOS-Chef befürchtet, dass es hier auch keine Priorität gebe.

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(slo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans am 30.11.2017 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Konkretes Feedback ist wichtig

    Es gab jahrhundertelang Noten ab der ersten Klasse. Das Bildungsniveau war gut und ist erst in den letzten Jahren abgesunken. Ich halte die Nichtbenotung für ein gescheitertes Experiment. Natürlich entsteht ein gewisser Leistungsdruck und eine Vergleichbarkeit der Schüler untereinander. Aber warum nicht? Fehlendes Feedback ist schädlich. Und komme mir jetzt bitte keiner mit Smileys und verbalen Bewertungen, die sich immer irgendwie positiv anhören sollen. Wer einen 5er kriegt, hat in der Leistungskontrolle versagt, Punkt. Da gibt es nix schön zu reden.

  • Maria am 30.11.2017 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Redet um des Redens Willen

    Nur weil er irgendwann zur Schule gegangen ist muss er sich nicht als Experte aufführen! Hat von nichts eine Ahnung reißt aber den Mund weit auf!

  • Como am 30.11.2017 21:25 Report Diesen Beitrag melden

    Fachmann

    Strolz ist weder Fachmann, noch sonst was. Keiner weiß was genau kommt, aber alle kritisieren. Er soll sich dies für die parlamentarische Arbeit aufheben.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hans am 01.12.2017 15:17 Report Diesen Beitrag melden

    Neoes in Bildung

    Ich finde Strolz hat nicht unrecht. Meiner Meinung nach sollte er Bildungsminister sein, da er der einzige Politiker ist der zu diesem Thema einen Plan hat. Die anderen plappern einfach alles nach und wiederholen sich untereinander. Deswegen weiß ich jetzt schon, dass sich die Änderungen, die schwarz-blau plant, nicht großartig auf das Bildungsniveau auswirken wird. Es braucht ein komplett neues System und sowas würden die Neos vermutlich umsetzen.

  • Como am 30.11.2017 21:25 Report Diesen Beitrag melden

    Fachmann

    Strolz ist weder Fachmann, noch sonst was. Keiner weiß was genau kommt, aber alle kritisieren. Er soll sich dies für die parlamentarische Arbeit aufheben.

  • Maria am 30.11.2017 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Redet um des Redens Willen

    Nur weil er irgendwann zur Schule gegangen ist muss er sich nicht als Experte aufführen! Hat von nichts eine Ahnung reißt aber den Mund weit auf!

  • Hans am 30.11.2017 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Konkretes Feedback ist wichtig

    Es gab jahrhundertelang Noten ab der ersten Klasse. Das Bildungsniveau war gut und ist erst in den letzten Jahren abgesunken. Ich halte die Nichtbenotung für ein gescheitertes Experiment. Natürlich entsteht ein gewisser Leistungsdruck und eine Vergleichbarkeit der Schüler untereinander. Aber warum nicht? Fehlendes Feedback ist schädlich. Und komme mir jetzt bitte keiner mit Smileys und verbalen Bewertungen, die sich immer irgendwie positiv anhören sollen. Wer einen 5er kriegt, hat in der Leistungskontrolle versagt, Punkt. Da gibt es nix schön zu reden.