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Proll donnert im Impfstreit: Grenzt an Diskriminierung

Nina Proll ist Testimonial für den flotten Motorroller "Vespa", verrät in einem Interview, warum sie gerne polarisiert – und teilt wieder aus. 

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Schauspiel-Star Nina Proll
Schauspiel-Star Nina Proll
imago images

In den vergangenen Wochen und Monaten machte die Schauspielerin Nina Proll (47) immer wieder Schlagzeilen mit ihrer Kritik an den strengen Corona-Maßnahmen. Auf Instagram postet und teilt der "Vorstadtweiber"-Star immer wieder Beiträge zu diesem Thema. Ebenso stärkte sie ihrer Kollegin Eva Herzig den Rücken, als diese aufgrund ihrer "Impfverweigerung" ihren Job verlor. 

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des beliebten Motorollers "Vespa" stand Proll nun im engen 1980er-Jahre Aerobic-Outfit vor der Linse von Star-Fotograf Manfred Baumann. Besonders identifizieren kann sich die Schauspielerin mit dieser Marke, da "Vespa" damals im Erscheinungsjahr, als ein umstrittenes Vehikel galt.

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    Dank des Erbes ihrer Mutter führt Nicoletta ein Luxus-Leben. Auch Sonia genießt die Aufmerksamkeit, die ihr mit dem vielen Geld zuteil wird. 
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    ORF

    Auch Nina polarisiert gerne und gibt diesbezüglich gegenüber dem "Kurier" an: "Ich glaube, dass es grundsätzlich etwas Positives ist, wenn man Reaktionen hervorruft, weil das heißt, dass die Leute sich mit einem beschäftigen. Aber gerade in letzter Zeit stell’ ich zunehmend fest, dass das Polarisierende immer stärker wird, da die Pole sich immer weiter voneinander entfernen und kaum noch miteinander kommunizieren. Da wünsche ich mir natürlich mehr Dialog."

    Lässt sich Proll impfen?

    Dass Nina Proll gerne auch gegen den Mainstream-Strom schwimmt, bewies sie schon in mehreren Debatten. So löste sie schon 2017 einen Shitstorm im Netz aus, als sie im Zuge der "Metoo"-Diskussion schrieb, dass man differenzieren müsse zwischen "Frauen sind Opfer und Männer Täter" und, dass sie Annäherungsversuche eines Mannes als grundsätzlich erfreulich empfinde.

    Anlässlich der Impfung bleibt Proll gegenüber "Krone" bei ihrer Meinung: "Das alles grenzt an Diskriminierung. Wenn sich jemand impfen lassen will, dann soll er. Ich finde, es ist längst an der Zeit, dass wir wieder zur alten neuen Normalität zurückkehren sollten." Gegenüber "Kurier" schlägt sie etwas andere Töne an: "Ich sage aber nicht, dass ich mich in zwei Jahren nicht doch impfen lasse. Wenn sich herausstellt, dass wirklich alles okay und sicher ist, dann natürlich – warum nicht?"