Wien

Wiener Schülerin (17) fälschte PCR-Test für Clubnacht

Eine Schülerin aus Wien wollte mit einem gefälschten PCR-Test in eine Dancebar und flog auf. Es folgte eine Verurteilung am Landesgericht. 
Heute Redaktion
05.01.2022, 06:09

Ein Spätsommerabend in einer Bar hatte für eine 17-jährige weitereichende Folgen. Wie die APA berichtet, wollte die Schülerin sich mit Freunden in einer Lokalität treffen. Doch anstatt einen regulären PCR-Test zu machen, manipulierte sie einen älteren, abgelaufenen Test mit der Hilfe einer Computer-Software.

Verurteilung wegen Urkundenfälschung

Die junge Frau wies den veralteten PCR-Test am Eingang vor. Dieser wurde jedoch gescannt und der Schwindel flog auf. Das Wiener Landesgericht für Strafsachen verurteilte sie wegen Urkundenfälschung zu einer unbedingten Geldstrafe von 320 Euro. Die 17-jährige nahm die Strafe an. Sie war allerdings anwaltlich nicht vertreten, weshalb das Urteil nicht rechtskräftig ist. Bei der Verhandlung gab die Angeklagte laut APA an, vor sieben Monaten bereits eine Corona-Infektion durchgemacht zu haben. Antigentests habe sie regelmäßig in der Schule gemacht.

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Der gefälschte PCR-Test ist leider kein Einzelfall. Bereits im November 2021 flog ein 25-jähriger auf, der bei der Einreise einen gefälschten Test vorwies – wir berichteten. In Graz wurde im Dezember ein 15-jähriger bei einer Übungsfahrt erwischt

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