Kopftuchverbot war für Kurz vor fünf Jahren noch kein Thema

Sebastian Kurz hat mit dem Aufgreifen des Vorschlags, ein Kopftuchverbot für Lehrer umzusetzen, die Debatte um die religiöse Kopfbedeckung erneut vom Zaun gebrochen. Er begründet das mit der "Vorbildfunktion ind Einflussnahme auf junge Menschen". Vor mehr als fünf Jahren war seine Meinung zu diesem sensiblen Thema noch eine andere.
hat mit dem Aufgreifen des Vorschlags, ein Kopftuchverbot für Lehrer umzusetzen, die Debatte um die religiöse Kopfbedeckung erneut vom Zaun gebrochen. Er begründet das mit der "Vorbildfunktion und Einflussnahme auf junge Menschen". Vor mehr als fünf Jahren war seine Meinung zu diesem sensiblen Thema noch eine andere.

Kurz nach dem Aufnehmen seiner Tätigkeit als Integrationsstaatssekretär wurde der damals 24-jährige Kurz von "Heute" über seinen neuen Aufgabenbereich befragt. 
Er sagte damals, dass er kein Problem mit dem Kopftuch habe. "Nein, wenn es freiwillig getragen wird. Wir haben in Österreich Religionsfreiheit - und das ist gut so".

"Man darf Migration nicht auf den Islam beschränken und Integration nicht auf plumpe Botschaften wie 'Kopftuch – ja oder nein'. Wer das macht, der meint es nicht ernst mit dem Thema", versicherte er in dem Interview.

In seiner jetzigen Rolle als Außen- und Integrationsminister hat er den aufgegriffen, der ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst ins Integrationsgesetz aufnehmen will. "Österreich ist zwar ein religionsfreundlicher, aber auch ein säkulärer Staat", sagte er gegenüber der APA.

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