Cobra schützt bei Terror-Prozess Linzer Gericht

Unter höchsten Sicherheitsvorkehrung startete in Linz ein Prozess gegen einen Mann, der im Verdacht steht, mit der Terrororganisation IS zu sympathisieren.
Ein massives Aufgebot der Polizeisondereinheit Cobra war Mittwochfrüh vor dem Landesgericht in Linz zu sehen. Der Grund: Ein Mann steht vor Gericht, weil er Werbung für die Terrorgruppe IS machte.

Der Fall ist kompliziert. Der Mann gibt an, Izimre A zu heißen und aus Marokko zu stammen. Sicher ist das nicht, weil er seit Jahren in Europa als Asylbetrüger (stellte ständig falsche Anträge) unterwegs gewesen sein soll. Zu diesem Zweck legte er sich zahlreiche Identitäten zu. So gab er an, eigentlich aus dem Irak zu stammen.

Von 2012 bis 2014 saß er in Österreich wegen eines Drogenvergehens im Gefängnis. Nach seiner Entlassung zog er nach Leonding (Bez. Linz-Land) – und dort wurde der Verfassungsschutz nach einem Hinweis auf ihn aufmerksam.

CommentCreated with Sketch.3 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auf seinem Computer wurden bei einer Durchsuchung Bilder, Videos und Texte der Terrororganisation "Islamischer Staat" gefunden. Das Material soll er laut Anklage über ein Filesharing-Programm einer breiten Öffentlichkeit zugängliche gemacht haben. Deswegen muss er sich nun vor Gericht verantworten.

Übrigens: Der Mann befindet sich bereits in Schubhaft.

(gs)

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