Nur 25 Tage als Minister im Amt

Wer war der am kürzesten dienende Minister im Land? Das war Michael Krüger von der FPÖ. Er regierte im Jahr 2000 gerade einmal 25 Tage lang.
Krüger hält damit den Negativrekord unter allen bisherigen Regierungsmitgliedern in Österreich. Sollten die neuen türkis-blauen Minister diesen Rekord unterbieten wollen, müssen sie sich beeilen – und vor dem 12. Jänner zurücktreten.

Lesen Sie hier, welche Regierungsmitglieder nicht einmal ein Jahr im Amt waren. Die Liste umfasst Politiker aller Couleur. Auch eine Ministerin der vergangenen rot-schwarzen Regierung ist dabei: nämlich Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ). Sie war ganze 285 Tage im Amt.

Am längsten hielt sich übrigens bisher ebenfalls ein SPÖ-Minister im Amt: Justizminister Christian Broda, der 6.907 Tage (!) das Justizressort leitete. Zuerst wurde er 1960 im dritten Kabinett von Julius Raab Justizminister. Dann holte ihn Kanzler Bruno Kreisky von 1970 bis 1983 erneut in die Regierung, wieder als Justizminister. (uha)

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Kurzzeit-Minister in österreichischen Regierungen
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