Wegen Klima-Klebern

"Es reicht" – Kickl rechnet knallhart mit Kanzler ab

Mit einer neuen Protestwelle sorgt die Letzte Generation für Ärger. FPÖ-Chef Kickl fordert nun den Bundeskanzler erneut zum Handeln auf.

Newsdesk Heute
"Es reicht" – Kickl rechnet knallhart mit Kanzler ab
FPÖ-Chef Herbert Kickl übt scharfe Kritik an Kanzler Karl Nehammer.
picturedesk.com ("Heute"-Montage)

In den vergangenen Tagen sorgte die Letzte Generation mit einer neuen Protestwelle für Aufsehen. Auch am Freitag legten die selbsternannten Klimaretter die A4 in Wien völlig lahm. Mit Skateboards, Rollschuhen und Fahrrädern wurde der Frühverkehr in die Bundeshauptstadt blockiert.

"Bislang kein einziges klimafittes Wahlprogramm und Ignoranz der Regierung in der Klimapolitik. Diese Tatsache ist inmitten der Klimakrise noch absurder als Roller auf der Autobahn. Klimaschutz in die Verfassung - Jetzt", rechtfertigt die Gruppierung den Protest.

Harte Kritik am Bundeskanzler

FPÖ-Chef Herbert Kickl lässt in den Sozialen Medien seiner Wut über die Aktivisten freien Lauf. "Es reicht nun aber wirklich! Das ist die nächste irre Aktion von diesen Verrückten", tobt der Freiheitliche.

Gleichzeitig fordert er Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) zum Handeln auf: "Jetzt ist ein hartes Durchgreifen von Nehammer, Karner und Co. unumgänglich." Seit Jahren würden Nehammer und ÖVP-Innenminister Karner "diese Chaoten" agieren lassen. "Diese Aktionen einer verrückten Minderheit sind den Menschen keinen Tag mehr länger zumutbar", erklärt Kickl abschließend.

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    Letzte Generation Österreich / zVg

    Auf den Punkt gebracht

    • FPÖ-Chef Kickl kritisiert die Letzte Generation für ihre Protestaktionen und fordert die Regierung zum Handeln auf, nachdem die Klimaaktivisten die A4 in Wien blockiert haben
    • Kickl bezeichnet die Aktionen als "irre" und fordert ein hartes Durchgreifen der Regierung
    red
    Akt.