Politik

Bundespolizeichef klagt Herbert Kickl und FPÖ

Der Bundespolizeichef soll mehrfach Kontakt zum Russen-Spion Jan Marsalek gehabt haben, so der FPÖ-Vorwurf. Takacs klagt nun die Freiheitlichen.

Newsdesk Heute
Bundespolizeichef klagt Herbert Kickl und FPÖ
Bundespolizeidirektor Michael Takacs klagt gegen Herbert Kickl und die FPÖ.
Michael Indra / SEPA.Media / picturedesk.com

Seit Bekanntwerden des Spionageskandals um Ex-Verfassungsschützer Egisto Ott machen sich FPÖ und ÖVP gegenseitig Vorwürfe. Das ganze entwickelt sich immer mehr zur Schlammschlacht, auch Bundespolizeidirektor Michael Takacs ist für die FPÖ zur Zielscheibe geworden. Jetzt wehrt sich Takacs: Er klagt und Parteichef Kickl und die Freiheitlichen, wie der "Standard" berichtet.

Der Polizeichef soll enge Kontakte zu dem ehemaligen österreichischen Manager Jan Marsalek gehabt haben, der sich nach seiner Flucht als Russen-Spion entpuppte, so zumindest der Vorwurf von den Freiheitlichen.

Vorwürfe "vollinhaltlich unwahr"

Der Bundespolizeidirektor bezeichnete diese Vorwürfe als "vollinhaltlich unwahr". "Neben dem Einfluss von Marsalek auf Takacs und dem Inhalt der mutmaßlichen Treffen stellen sich viele Fragen, die wirklich die öffentliche Sicherheit betreffen und sich durchaus zu einer veritablen Staatskrise auswachsen können", schrieb FPÖ-Generelsekretär Schnedlitz auf seiner Facebook-Seite. Im U-Ausschuss hatte zudem FPÖ-Chef Kickl laut "Standard" erklärt, Takacs habe sich mehrfach mit Marsalek getroffen.

Gegen die Behauptung klagt Takacs nun zivilrechtlich. Gegen FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, den FPÖ-Klub und Parteichef Herbert Kickl wurde laut Medienberichten eingebracht. Die Vorwürfe seien ehrenbeleidigend und kreditschädigend", heißt es in der Klage. Takacs wolle so einen Widerruf und Unterlassung erreichen.

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