"Alles bleibt anders, bis ein Impfstoff da ist"

Vizekanzler Werner Kogler zeigt sich mit der Entwicklung Österreichs in der Corona-Krise sehr zufrieden, dennoch: "Alles bleibt anders".

"Sehr gut, nicht nur gut" bezeichnet Vizekanzler Werner Kogler in der Pressekonferenz am Dienstag die aktuelle Entwicklung Österreichs in der Corona-Krise. Der bisherige Fahrplan hätte gehalten, was sich die Bundesregierung vorgenommen hätte. Dennoch: "Alles bleibt anders", so Kogler.

Keine tausend kleinen Ischgls

Nach wie vor gelte es, eine Überlastung des heimischen Gesundheitssystems zu vermeiden und eine zweite Erkrankungswelle zu verhindern. Deshalb seien auch nur schrittweise Öffnungen möglich, ab 15. Mai sollen die Schulen wieder öffnen ("Heute" hat berichtet). Und auch wenn diese Schritte oft "unlogisch" und die Regeln dazu "skurril" anmuten, werde man ein paar von ihnen noch länger brauchen. Die Regierung wolle nicht riskieren, dass es zu "tausend kleinen Ischgls" im Land kommt, so Kogler.

Kogler weist - das sei sein Part in der Sache - wieder auf die Vernunft hin und die Möglichkeit, die Notbremse zu ziehen: "Alles bleibt anders, bis ein Impfstoff da ist. Es wird die gewohnte Normalität nicht geben, solange uns dieses heimtückische Virus begleitet", stellt der grüne Vizekanzler abschließend klar.

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