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"Das iPad Pro zeigt, dass Apple uns kopiert"

Im Kampf der Giganten wird bei der Konkurrenz abgekupfert. Ein Manager sagt, dass Apple bei Microsoft abschaue.

Heute Redaktion
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Dass sich Tech-Firmen voneinander inspirieren lassen, ist nichts Neues. Microsoft musste sich öfter den Vorwurf gefallen lassen, dass seine Produkte jenen der Konkurrenz ähneln würden. So schoss Apple einst gegen die Firma aus Redmond, weil diese bei Windows XP verschiedene ähnliche Funktionen eingebaut hatte.

Inzwischen verfolgt das Unternehmen jedoch eine ganz eigene Strategie. Microsoft setzt bei seinen Tablets auf eine vollwertige Windows-Version, wie man sie von PCs kennt. Apple hingegen trennt das mobile Betriebssystem für Touchscreen-Geräte von jenem für Computer mit Maus und Tastatur.

"2-in-1-Konzept perfektioniert"

Mit dem kommenden Update auf iOS 11 gleichen sich nun bei Apple viele Funktionen dem klassischen Desktop-System an. Das Tablet soll so zum Ersatz für das Notbook werden. Schnell wurden Stimmen laut, wonach Microsoft inzwischen die interessanteren Innovationen biete oder gar die Führung übernommen habe.

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Der Chef der Surface-Abteilung von Microsoft, Ryan Gavin, sieht dies ähnlich, wie er gegenüber "Business Insider" bemerkte: "Das iPad Pro zeigt, dass Apple uns kopiert." Denn "wenn wir uns bei Apple orientiert hätten, wäre wohl kein Produkt wie ein Surface Pro oder ein Surface Book auf den Markt gekommen", so Gavin.

Das Unternehmen habe die 2-in-1-Kategorie über Jahre perfektioniert, obwohl viele zum Start der Surface-Reihe skeptisch gewesen seien. Klar schaue Microsoft, was die Konkurrenz mache. Bei der Entwicklung der Hardware werde aber überhaupt nicht nach Cupertino geschaut.

Apple fühlt sich von der Konkurrenz wohl nicht allzu sehr bedrängt, denn das Unternehmen ist im Tablet-Markt nach wie vor führend. Und Microsoft bleibt in Sachen Betriebssysteme die klare Nummer eins beim Marktanteil. (swe)

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