"Der Besuch kann einen positiven Einfluss haben"

Heinz Fischer ist das erste EU-Staatsoberhaupt, das seit 2004 den Iran besucht. Der letzte EUStaatschef war Österreichs Thomas Klestil (). Am Montag fliegt Fischer mit Ehefrau Margit nach Teheran.

ist das erste EU-Staatsoberhaupt, das seit 2004 den Iran besucht. Der letzte EUStaatschef war Österreichs Thomas Klestil (†). Am Montag fliegt Fischer mit Ehefrau Margit nach Teheran.

Mit dabei: und eine Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation. "Natürlich gibt es auch beträchtliches wirtschaftliches Interesse", sagt Fischer zu "Heute". Im Vordergrund stünden "politische Aspekte".

Der Besuch könne "einen positiven Einfluss haben. Der Erfolg der Atom-Verhandlungen war eine Stärkung Präsident Rohanis und der gemäßigten Kräfte. Europa kann nicht wollen, dass radikale Kräfte die Oberhand gewinnen".

Zu Kritik seitens Israel am Besuch sagt Fischer: "Ich nehme Sorgen von Israel ernst, wenn sie in entsprechender Form artikuliert werden. Aber: Der Iran hat ein Übereinkommen mit fast dem ‚Rest der Welt‘ geschlossen, über das man sich nicht einfach hinwegsetzen kann."

Der Staatsbesuch zeichnete sich schon länger ab. Fischer hatte 2012 vom radikalen Ex-Präsidenten Ahmedinedschad eine Einladung erhalten, "diese aber nicht weiterverfolgt". Mit Rohani ist er seit 2013 in Kontakt. Als der Atom-Deal stand, "habe ich ihn am 15. Juli angerufen, noch in diesem Telefonat das Besuchsdatum fixiert."

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