"Die Luft an Bord ist sauberer als auf der Erde"

Wie sicher ist Fliegen in Zeiten des Coronavirus? Muss man sich Sorgen über Viren in der Kabine machen? Die Lufthansa-Gruppe gibt Entwarnung.
Die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus treffen die Tourismus- und Transportbranche besonders hart. Aufgrund der verminderten Nachfrage reduziert die Swiss ihre Kapazitäten im März und April bis zu 50 Prozent. Viele Flugreisende dürften derzeit beunruhigt sein und sich fragen: Ist ein Aufenthalt in der Kabine gesundheitlich riskant, wie keimfrei ist die Luft?

"Die Luft an Bord aller Flugzeuge der Lufthansa-Group-Airlines ist sauberer als die auf der Erde", schreibt der Luftfahrtkonzern auf seiner Website. Die in der Kabine zirkulierende Luft bestehe zu 60 Prozent aus Frischluft von außen und werde gefiltert und von Verunreinigungen wie Staub, Bakterien und Viren befreit. "Die Filterleistung und Luftführung entsprechen den Standards für klinische Operationssäle", schreibt Lufthansa weiter.

Besser als in Büros



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auch der Internationale Luftfahrtverband Iata erklärt, dass die rezirkulierte Luft unbedenklich sei, gestützt auf einer 2017 veröffentlichten Studie der europäischen Flugsicherheitsbehörde Easa, die auf 69 Messflügen basiert. Die Luftqualität in der Flugzeugkabine sei gleich oder gar besser als in Büros oder Kindergärten.

Das einzige Ansteckungsrisiko auf einem Flug bestehe also, wenn der Schutzabstand von 2 Metern zu einer infizierten Person nicht eingehalten werden könne.

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