"Sind schockiert": Trauer um Unfallopfer (23)

Lukas M. (23) aus Altenberg musste bei einem tragischen Autounfall sein Leben lassen.
Lukas M. (23) aus Altenberg musste bei einem tragischen Autounfall sein Leben lassen.Bild: BVZ Liezen/Schlüßlmayr; privat
Der Altenberger Lukas M. (23) musste am Wochenende bei einem Autounfall in Schladming sein Leben lassen. Die ganze Gemeinde ist in Trauer.
Der Schock sitzt tief in der Mühlviertler Gemeinde Altenberg. Wie berichtetwar eine Gruppe Jugendlicher in der Nacht auf Sonntag in Schladming (Bez. Liezen/ Stmk) im überbesetzten Auto von der Straße abgekommen.

Der VW Passat (indem drei Personen zu viel saßen) stürzte 70 Meter über eine steile Böschung, überschlug sich und kam unterhalb der Kehre wieder auf der Straße zum Stillstand. Am Steuer saß ein 19-jähriger Steirer. Warum der Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte, ist noch Teil der Ermittlungen der Landespolizeidirektion Steiermark.

Sieben Personen, sechs aus dem Bezirk Liezen und ein 21-jähriger Altenberger, wurden zum Teil schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Für den 23-jährigen Lukas M. aus Altenberg kam allerdings jede Hilfe zu spät.

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Passiert war das Ganze gegen vier Uhr früh, als die Freunde von einem Fest in der Steiermark wieder zurückfahren wollten. Ebenfalls auf der Veranstaltung dabei, der Cousin des Verunglückten 23-jährigen, David.

Lukas war Mitglied der Landjugend

Die beiden Burschen waren allerdings zu unterschiedlichen Zeiten nachhause gefahren. Es war das letzte Mal, dass sich die beiden sahen. "Wir waren fast Nachbarn und haben uns beinahe jeden Tag gesehen. Ich kann es noch gar nicht glauben. Sein Tod reißt eine riesige Lücke", sagt Cousin David M., der auch Obmann der Landjugend ist, gegenüber den OÖN.

Lukas studierte an der FH Hagenberg Software-Engineering und war in seiner Freizeit sehr aktiv. 15 Jahre lang war er Mitglied bei der Altenberger Landjugend, war auch Teil einer Schuhplattlergruppe. Überhaupt war der 23-Jährige in der Gemeinde bekannt und sehr beliebt.

"Er war ein wirklich netter, sehr engagierter junger Mann", so der Altenberger Bürgermeister, Ferdinand Kaineder zu den OÖN. "Wir sind alle wirklich schockiert in der Gemeinde. Mir tut es unendlich leid für die Familie. Es ist furchtbar, sein Kind zu verlieren", zeigt sich Kaineder tief betroffen.

Familie und Freunde nehmen am Mittwoch vom 23-Jährigen Abschied.



(cru)

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