"Es reicht nicht, die beste Technik zu haben"

Bild: Huawei

Huawei hat Dienstagabend das neue Smartphone-Flaggschiff Huawei P10 in Österreich vorgestellt. Der Abend stand ganz unter dem Motto "Perfect 10".

Mehr als 270 Gäste aus Wirtschaft und Society folgten der Einladung von Huawei in die Kasematten des Palais Coburg. Heute Digital hat die Gelegenheit genutzt, um mit Huawei-Präsident Yanmin Wang über das P10 und Huaweis Auftritt in Österreich zu sprechen.

Das Huawei P10 bringt eine der besten Smartphone-Kameras überhaupt auf den Markt, die zweite Generation der Leica Dual Kamera 2.0., die aus einem 20 MP Monochrom und einem 12 MP RGB-Sensor besteht. Auch bei der Front-Kamera kommt diesmal Leica-Technologie zum Einsatz. Im Inneren des P10 arbeitet der Kirin 960 Prozessor. Seine CPU ist nicht nur leistungsstark, sondern auch energiesparend. Der 3.200 mAh-Akku und die SuperCharge Technologie machen das Huawei P10 lange nutzbar.

Unter dem Glas vorne gelegen, ersetzt der Fingerabdrucksensor die Navigationsleiste, wodurch der nutzbare Bildschirm größer wird und auch die Smart Touch-Funktionen schneller und ergonomischer auszuführen sind. Das Gerät ist zum Marktstart in den Farben "Graphite Black", "Mystic Silver" und "Prestige Gold" erhältlich. Noch im April wird das Gerät auch in "Dazzling Blue" und im Sommer 2017 schließlich in der Farbe "Greenery" erhältlich sein. Der unverbindliche Richtpreis liegt bei 599 Euro.

Gefragt: Yanmin Wang, Director CEE & Nordic European Region der Huawei Consumer Business Group

Heute Digital: Welche Ideen flossen in das neue P10 und in die gesamte P-Serie von Huawei ein?

Yanmin Wang: Die P-Serie startete im Jahr 2011 und ist seither eine Erfolgsgeschichte. Unser Anspruch ist es, Kunden die beste Technik zu liefern. Es reicht aber nicht, die beste Technik zu haben. Die Leute wollen schöne Designs und starke Technik. Beim P10 ist es uns gelungen, die wichtigsten Wünsche der Kunden zu erfüllen.

Welche Wünsche wären das?

Smartphone-Nutzer wollen vor allem eine tolle Kamera. Aber auch ein starker Akku und Schnellladefunktionen sind gefragt. Und der dritte Punkt ist eine starke Performance. Und drumherum muss das Design stimmen. Wenn ein Smartphone nicht gut aussieht, dann kann es nicht herausstechen. Beim P10 haben wir all das vereint und gehen noch einen Schritt weiter, denn Kunden wollen starke Farben haben. Deswegen gibt es das P10 auch in Blau und Grün.

Warum hat man Leica als Partner für die Kameratechnologie der P-Serie ausgewählt?

Leica ist ein Name, der für echte Qualität bei der Fotografie steht. Leica bedeutet starke Farben, tolle Kontraste, das Beste was die Fotografie zu bieten hat. Nicht umsonst sind Leica-Kameras echte Klassiker. Diese Erfahrung im Zusammenspiel mit der Technik von Huawei macht die Smartphone-Kameras so großartig. Wir haben viele externe Tester, die bestätigen, dass das P10 die beste Smartphone-Kamera am Markt hat.

Was sind die großen Kamera-Verbesserungen im Vergleich zum P9?

Die Sensoren und die Linsen. Unser Gedanke war, dass Smartphone-Nutzer vor allem perfekte Porträts schießen wollen, auf denen sie toll wiedergegeben werden. Deswegen kommt nicht nur der erstmals verbaute optische Bildstabilisator zum Einsatz, sondern auch die Frontkamera mit 8 Megapixel wurde in Zusammenarbeit mit Leica entwickelt.

Wie zufrieden sind Sie mit der Marktposition von Huawei in Österreich?

Wirt sind nicht nur stark gewachsen und gut im Premium-Segment vertreten, sondern auch nah an den Menschen. Das P9 etwa war zeitweise das am stärksten verkaufte Smartphone in Österreich. Wir wollen aber mehr, wir wollen den Menschen perfekte Produkte bieten.

Heißt das, 2017 werden noch weitere Modelle, etwa ein Mate 10, folgen?

Details kann ich dazu noch nicht verraten, aber wir arbeiten an einer Menge neuer Geräte, auch am Mate 10. Eine Veröffentlichung noch im Jahr 2017 kann ich nicht ausschließen.

Abseits von Smartphones, welche Pläne verfolgt Huawei in den Bereichen Vernetzte Fahrzeuge, Virtual Reality und Smart Homes?

Auch hier kann ich nicht ins Detail gehen, aber wir arbeiten seit vielen Jahren an Projekten in diesen Bereichen. Wir haben jetzt schon sehr gute Beziehungen mit Autoherstellern, Mercedes und Audi nutzen schon seit längerer Zeit Huawei-Technik wie Chipsets in ihren Fahrzeugen. Auch beim Maschinenlernen haben wir weit ausgereifte Projekte, forschen ebenso im Bereich Smart Homes. Und ja, auch an einem Virtual-Reality-Headset wird gearbeitet.

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