"Feige Schufte" spritzen das Heldendenkmal voll

Bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit wurde das Heldendenkmal der Roten Armee am Wiener Schwarzenbergplatz beschmiert.
"Die feigen Schufte beschütteten das Postament des Denkmals mit schwarzer Farbe, vor welchem anlässlich des Tags des Vaterlandsverteidigers dort niedergelegte Kränze und Blumen liegen", zeigt sich die russische Botschaft in Wien erbost. Der Vandalenakt sei in der Nacht auf Dienstag erfolgt, es ist bereits der zweite innerhalb kurzer Zeit.

Bereits in der Nacht des 10. Jänner kam es zu einer Schmieraktion am Denkmal, das 1945 zur Erinnerung an rund 17.000 bei der Schlacht um Wien gefallene Soldaten der Roten Armee errichtet wurde.

"Dem Außenministerium Österreichs wurde eine Protestnote übermittelt", so die russische Botschaft. Die Täter würden "danach streben, der positiven Entwicklungsdynamik der russisch-österreichischen Beziehungen Schaden zuzufügen".

Heftige Kritik an den Behörden

Die Botschaft nimmt vor allem die Behörden in die Pflicht: "Es ruft tiefe Enttäuschung hervor, dass es den österreichischen Behörden trotz zahlreicher Versprechungen und Versicherungen bis jetzt nicht gelungen ist, für das Denkmal die notwendige Sicherheit zu gewährleisten und die konsequent das Monument angreifenden Vandalen auszuforschen und zu bestrafen."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Alles würde darauf hindeuten, dass es sich um keine "impulsiven Handlungen von Hooligans" handle, sondern um "zielgerichtete destruktive Aktionen".

"Wir sind davon überzeugt, dass sich die Übeltäter vergebens bemühen, Spannungspunkte in den Beziehungen zwischen Russland und Österreich zu schaffen, und unabwendbar für ihre verbrecherischen Aktionen zur Verantwortung gezogen werden", schließt die Botschaft. (red)

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