"Gestorben, damit wir in Freiheit leben können"

Frankreichs Präsident Francois Hollande würdigte am Jahrestag des Charlie Hebdo-Massakers die Getöteten und ehrte die Polizei. Außerdem betonte er, dass die Terrorgefahr noch lange nicht vorbei sei. Vor dem Redaktionsgebäude von Charlie Hebdo und dem jüdischen Supermarkt legten Trauernde Blumen und Kerzen nieder. Die Redaktion selbst gab eine Sonderausgabe heraus, die auch in Österreich erhältlich ist.
Frankreichs Präsident Francois Hollande würdigte am Jahrestag des Charlie Hebdo-Massakers die Getöteten und ehrte die Polizei. Außerdem betonte er, dass die Terrorgefahr noch lange nicht vorbei sei. Vor dem Redaktionsgebäude von Charlie Hebdo und dem jüdischen Supermarkt legten Trauernde Blumen und Kerzen nieder. Die Redaktion selbst gab eine ist. 

17 Menschen starben im Jänner 2015, drei davon waren Polizisten. Sie seien "gestorben, damit wir in Freiheit leben können", ehrte Hollande die verstorbenen Beamten. Hollande legte am Donnerstag einen Kranz nieder und dankte Polizisten persönlich per Händeschütteln. 

Terror nicht zu Ende: Verfassungsänderung geplant

In seiner Rede warnte Hollande vor der andauernden Terror-Bedrohung. Er forderte schärfere Gesetze und besseren Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Dienststellen. Momentan arbeitet die Regierung an einer Verfassungsänderung.

 
Peinlicher Tippfehler auf Gedenktafel

Die Gedenkfeierlichkeiten laufen schon die ganze Woche über, Schweigeminuten und Kranzniederlegungen inklusive. Am Dienstag Bei der Tafel, die am Redaktionsgebäude montiert wurde, passierte ein peinlicher Fehler: Zeichner Georges Wolinski wurde stattdessen Wolinsky geschrieben. Die Tafel wurde sofort wieder mit einem schwarzen Tuch verhüllt, am Donnerstag hing schon die neue Tafel. 

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