"Grüner Schwanz am halbtoten Hund"

Bild: Helmut Graf

Nationalratsabgeordneter Peter Pilz (Grüne) fordert nach der Wien-Wahl eine Reform seiner Partei: weg von einer liberalen Ökopartei hin zu einer "linkspopulistischen anständigen Alternative für Protestwähler", so Pilz zu "Heute".

Nationalratsabgeordneter eine Reform seiner Partei: weg von einer liberalen Ökopartei hin zu einer "linkspopulistischen anständigen Alternative für Protestwähler", so Pilz zu "Heute".

"Wir wollen die Menschen nicht der FPÖ überlassen." Länder wie Schottland oder Griechenland hätten gezeigt, dass es links Proteststimmen zu holen gäbe. In Österreich machten Team Stronach oder die Liste von Hans-Peter Martin vor, dass FPÖ-Wähler zu haben sind. "Bleiben wir ein Anhängsel von Rot und Schwarz? Ein grüner Schwanz am halbtoten Hund?", fragte Pilz im Magazin "Profil". "Dann liegt unser Plafond als liberale Ökopartei bei zwölf bis 13 Prozent."

Die Grünen erzielten in Wien nur 11,8 Prozent (-0,8 Prozent) und verloren immens Stimmen an die SPÖ (16.000), an die Nichtwähler (7.000) sowie an die VP (2.000) und die FP (1.000).  am Dienstag. Auch Pilz will keine personellen Änderungen, sondern inhaltliche: "Mir geht es darum, dass wir offen reden."

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