"Herbert, bald werden wir die Polizeipferde brauchen"

Beim Neujahrstreffen der FPÖ im burgenländischen Oberwart übte Norbert Hofer abermals scharfe Kritik an der schwarz-grünen Koalition.
Am Samstag lud die FPÖ im burgenländischen Oberwart zum traditionellen Neujahrstreffen. 1.500 Anhänger waren im Publikum mit dabei, die John-Otti-Band sorgte für die musikalische Untermalung. Oberwart wurde deshalb als Ort gewählt, weil am 26. Jänner die burgenländischen Landtagswahlen stattfinden.

"Freiheit" in vielen Bereichen bedroht



In ihren Reden ließen Norbert Hofer und Herbert Kickl kein gutes Haar an der türkis-grünen Regierung. "Wir sind die natürlichen Feinde der Koalition", erklärte der Ex-Innenminister einen "Kampfauftrag", die Österreicher "vor den Grauslichkeiten der Regierung "zu schützen. Laut Kickl sollten sich die Grünen umbenennen: Statt Grüne Alternative besser "Grüne Naive".

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Auch der ehemalige Verkehrsminister Norbert Hofer sieht mit Türkis-Grün die "Freiheit" in vielen Bereichen bedroht. Er kritisierte wieder einmal die "ORF-Zwangsgebühren" genauso wie Rücknahme von Tempo 140, die der Burgenländer als Verkehrsminister auf Teststrecken erlaubt hatte.

"In Deutschland gibt es bis auf wenige Ausnahmen freie Fahrt. Geht deswegen die Welt unter? Das Tempolimit wurde in den 1970er Jahren eingeführt. Die Grünen wollen die Geschwindigkeit weiter senken. Bald werden wir zu Fuß gehen auf den Autobahnen. Herbert, bald werden wir die Polizeipferde brauchen, damit wir vorwärts kommen", erklärte Hofer in seiner Rede.



"Was würde Erdogan sagen, wenn Christian plötzlich am beliebtesten in der Türkei wäre?"



Auch die zuletzt veröffentlichte Statistik über Babynamen in Wien wurde beim Neujahrstreffen thematisiert. "Dass Mohamed zu den beliebtesten Namen in Wien gehört, ist ein Wahnsinn. Was würde Erdogan sagen, wenn Christian plötzlich am beliebtesten in der Türkei wäre?", meinte der FPÖ-Chef erbost.

Auch Harald Vilimsky pflichtete seinem Kollegen bei. "Ich kämpfe dafür, dass in Wien nicht Mohamed an die erste Stelle kommt, sondern die Seppis, die Peppis, die Walters, die Geralds. Damit der echte Wiener eine gute Zukunft hat", so der frühere Generalsekretär der Freiheitlichen.



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