"Heute" hat die Pläne für das "Spar-Heer"

Bild: Helmut Graf

200 Millionen Euro muss das Heer bis 2018 einsparen. Wie und wo, ist unklar. Das gute Dutzend SP- und VP-Verhandler dreht sich seit Monaten im Kreis. Ein ministerielles Vier-Augen-Gespräch soll am Donnerstag den Weg für eine Reform ebnen. "Heute" weiß, wohin die Reise geht.

Wie und wo, ist unklar. Das gute Dutzend SP- und VP-Verhandler dreht sich seit Monaten im Kreis. Ein ministerielles Vier-Augen-Gespräch soll am Donnerstag den Weg für eine Reform ebnen. "Heute" weiß, wohin die Reise geht.

Geht es nach Finanzminister Schelling, wird das Heeresbudget 2015 erstmals weniger als zwei Milliarden Euro betragen. Die Koalition verständigte sich auf Einsparungen in der Höhe von 200 Millionen Euro bis 2018. Verteidigungsminister Klug (SP) legte Innenministerin Mikl-Leitner (VP) dieses Konzept vor:

Die Schließung von sieben kleinen Kasernen spart der Republik jährlich eine Million (Betriebskosten). Die Verkaufserlöse können weit über die 100 Millionen hinaus gehen. Die ÖVP befürchtet aber, dass Kasernen wie jene in Tamsweg keinen Abnehmer finden, lehnt die Schließung ab.
Ausmusterung von 25 Kampfpanzern, 145 Artilleriehaubitzen und 23 Bergepanzern. Wert: unbekannt. Der Verkauf ist ungewiss, eine Verschrottung angedacht.
Jährlich 1,5 Millionen Euro sind bei der Militärmusik zu holen. Statt neun soll es vier Standorte geben.
Aber: Zu den 30 bestehenden sollen bis 2018 zwölf neue Milizkompanien kommen. Die Kosten variieren je nach Ausstattung zwischen 26 und 83 Millionen Euro. Darüber und über die Nachfolge für die Saab-105-Flugzeuge und Alouette-III-Hubschrauber wird separat verhandelt. Am Donnerstag wollen Klug und Mikl einen gemeinsamen Plan fixieren.

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