"Heute" schaute sich das Parlament von oben an

Seit letztem Jahr wird das historische Parlamentsgebäude renoviert und umgebaut. "Heute" sah sich auf der Baustelle um.

Die Renovierungsarbeiten im historischen Parlament sind in vollem Gange: Im Vorjahr standen noch massive Abrissarbeiten auf dem Plan, in diesem Frühjahr startete der Wiederaufbau. Aber der gestaltet sich schwierig, wie "Heute"-Redakteur Mathias Klein bei einem Lokalaugenschein auf der Baustelle erfuhr.

Denn viele Bereiche des historischen Parlamentsgebäudes stehen unter Denkmalschutz und können nur mit äußerster Vorsicht bearbeitet werden. So auch die berühmte Säulenhalle, unter der jetzt ein neues, modernes und weitläufiges Besucherzentrum eingerichtet werden soll. Dafür muss aber eine ganze Etage unter der Halle eingerissen werden. Kein leichtes Unterfangen, wenn im Stockwerk darüber 24 Marmorsäulen mit einem Gesamtgewicht von rund 128 Tonnen ruhen. Insgesamt sollen mit derartigen Umbauten 10.000 m² Nutzflächen dazugewonnen werden.

Trotz dieser Herausforderungen, ist man bei der für den Umbau verantwortlichen Bundesimmobiliengesellschaft zuversichtlich, die Arbeiten wie geplant bis Sommer 2021 fertigstellen zu können. Derzeit arbeiten 240 Menschen auf der Baustelle, um den Terminplan einzuhalten. In Spitzenzeiten sollen es mehr als 550 sein. Die Gesamtkosten des Mammutprojekts hat übrigens der Nationalrat selbst mit 352,3 Millionen Euro gedeckelt.

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