"Identitäre" demonstrieren vor Griechischer Botschaft

Vor der Griechischen Botschaft in Wien kommt es heute zur Kundgebung rechter und linker Gruppierungen. Die Polizei ist in Alarmbereitschaft.
Vor einer Woche erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Grenzen zur EU für Flüchtlinge als geöffnet. Seitdem herrscht an der griechischen Grenze der Ausnahmezustand ("Heute" hat berichtet).

Linke und rechte Proteste erwartet



Videoaufnahmen des türkischen Senders TGRT zeigten einen Tränengas- und Pfefferspray-Einsatz des griechischen Militärs. Am Samstag sollen Grenzschützer einen Flüchtling beim versuchten Grenzübertritt durch Schüsse getötet haben.

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In Wien findet am Samstag seit 12 Uhr zu diesem Thema vor der Griechischen Botschaft in der Argentinierstraße eine Kundgebung statt. Neben der rechten Gruppierung "Die Österreicher", hat sich auch die Plattform "Radikale Linke", "Autonome Antifa" und die "Offensive gegen Rechts" angekündigt.

Polizei-Großaufgebot in Wien-Wieden



Martin Sellner, der Leiter der rechtsextremen "Identitären Bewegung Österreichs" und stellvertretender Bundesleiter von "Die Österreicher", ruft auf seiner Homepage dazu auf, griechische Fahnen mitzunehmen. Gemeinsam wolle man ein klares Signal für die "Verteidiger Europas" setzen. Die linke Plattform möchte sich diesem unter dem Motto "Stoppt den Krieg gegen Geflüchtete und Migranten" entgegenstellen.

Die Polizei ist alarmiert und, wie sie auf Twitter schreibt, mit "genügend Einsatzkräften vor Ort".



Erst am Freitag gingen Tausende in der Wiener Innenstadt auf die Straße und forderten in der Türkei-Griechenland-Krise: "Öffnet die Grenzen!"



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