#IHave: Männer gestehen sexuelle Übergriffe

#IHave: Männer gestehen ihr Taten.
#IHave: Männer gestehen ihr Taten.Bild: Facebook, iStock
"Ich habe (es getan)" – Nach der #MeToo-Kampagne geben sich Männer im Internet nun als Täter zu erkennen.

Unter dem Hashtag #MeToo berichteten zahlreiche Frauen weltweit von ihren Erfahrungen mit sexuellen Belästigungen – ob am Arbeitsplatz, in Bars, auf der Straße oder zuhause. Jetzt springen Männer auf den Zug auf und gestehen ihre Taten unter dem Hashtag #IHave.

Den Anfang macht der US-Architekt Thomas Wall, der zwitscherte: "#MeToo ist das Symptom, #IHave ist das Heilmittel."

Tatsächlich nutzen via Facebook und Twitter mittlerweile viele Männer das Stichwort, um ihr Fehlverhalten öffentlich zu machen und sich zu entschuldigen. "#IHave vor 10-15 Jahren im Mightlife Vöcklabruck. Total betrunken auf den Hintern geklatscht. Schäme mich noch immer, passierte nie wieder", schreibt etwa ein User.

Viele Nutzer auf Facebook entschuldigen sich, indem sie folgende Worte in ihren Status schreiben: "(#IHave) Ich habe Frauen unterdrückt, (#IShould) Ich sollte denken und zuhören, (#IWill) Ich werde das Falsche überdenken und durch das Rechte ersetzen, (#IPromise) Ich verspreche mich zu ändern."

Auch die Hashtags #guilty, #ItWasMe, #IDidThat oder #IWill werden von Männern genutzt, um vergangenes Fehlverhalten öffentlich zu machen.

Die Debatte im Internet ausgelöst hatten vor einigen Wochen die Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe gegen US-Filmproduzent Harvey Weinstein. Den Hashtag #MeToo brachte Schauspielerin Alyssa Milano ins Spiel. (ek)

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