"Mein Schwiegerpapa wollte mich töten lassen"

Ömer T., vertreten von Philipp Winkler.
Ömer T., vertreten von Philipp Winkler.Bild: Helmut Graf

Aus gekränkter Ehre soll ein Familientyrann Auftragskiller auf seinen ehemaligen Schwiegersohn angesetzt haben. Vor dem heutigen Urteil sprach das schwer gezeichnete Opfer Ömer T. mit "Heute".

Die eigentlich unglaubliche Geschichte sorgte im September für Aufsehen: Metin A., der sowohl seinen blinden Sohn als auch die ebenfalls ohne Augenlicht geborene Tochter zwangsverheiratet haben soll, stand mit zwei Komplizen am "Landl" vor Gericht.

Auftragskiller angeheuert

Weil der nunmehrige Ex-Gatte seines Mädchens, Ömer T., die Frau seines Buben schwängerte, dürfte der 54-jährige Familientyrann rotgesehen und über Mittelsmänner Auftragskiller angeheuert haben. Der Krimi flog auf, als sich einer der angefragten "Todesengel" in Wien einem Parksheriff anvertraute.

Ömer T. ist dennoch schwer gezeichnet: "Ich wurde von hinten mit einem Rohr halbtot geprügelt", sagt er im Büro seines Opfervertreters Philipp Winkler. "Ich bin seither schwer bedient, habe starke Schmerzen im Kopf und schaue den ganzen Tag nur sinnlos Videos."

Was er sich heute für ein Urteil wünscht? "Die, die mir das angetan haben, sollen eine harte Strafe bekommen." Seine neue Ehefrau steht voll hinter ihm: "Das Wichtigste ist, dass Ömer lebt. Er lag zwei Monate im AKH, wir haben ihn jeden Tag besucht. Er sah lange Zeit aus wie ein Monster ..."

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