"Mir steht's bis hierher": SPÖ will interne Debatte

Die Causa Lercher drückt die Stimmung in der SPÖ. Die ist auch nach der konstituierenden Klubsitzung nicht besser geworden.
"Wir haben viel zu besprechen, aber intern", ließ eine der Hauptfiguren des aktuell heftigen SPÖ-Streits, Max Lercher, vor der SPÖ-Parlamentsklubsitzung verlauten.

"Unwürdiges Schauspiel"



Lercher glaubt weiterhin an eine SPÖ-interne Intrige gegen ihn, da (falsche) Details über einen Beratervertrag zwischen SPÖ und einer Firma (Leykam AG), in der er Geschäftsführer ist, an die Öffentlichkeit gerieten.

Deshalb sagte er auch: "Es tut mir weh, welch unwürdiges Schauspiel wir hier abliefern."

CommentCreated with Sketch.23 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner gab ebenfalls vor Sitzungsbeginn ein Statement ab: Die Selbstbeschäftigung in der SPÖ sein eine Selbstbeschädigung, sagte sie. Damit müsse Schluss sein. Trotzdem verordnete sie der Partei eine interne Debatte und wünschte sich einen "Zukunftskongress" statt einem Sonderparteitag.

Einem eigenen Rücktritt als Parteiobfrau erteilte sie einmal mehr eine Absage: "Ich habe Verantwortung übernommen, und Verantwortung gibt man nicht bei der erstbesten Möglichkeit wieder ab."

"Mir steht's bis hier"



Auch der Rest der SPÖ-Funktionäre schaute auf dem Weg zur Klubsitzung am Dienstag düster drein. "Mir steht's bis hierher", sagte etwa Gewerkschafter Josef Muchitsch - mit der entsprechenden Handbewegung.

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