"Mobbing-Simulator" nach 3 Tagen wieder entfernt

Die Aktion gegen Hass im Netz, die am Hauptbahnhof für Aufregung sorgte, war kurzlebig. Die Initiatoren schließen ein Comeback aber nicht aus.

Wüste Beschimpfungen hagelte es am Wochenende am Wiener Hauptbahnhof – allerdings für einen guten Zweck: Die ÖBB und die Opferschutz-Organisation Weißer Ring setzten gemeinsam eine Installation gegen Hass im Internet um. Wie berichtet bekamen Fahrgäste am eigenen Leib zu spüren, wie es sich anfühlt, Opfer von Cybermobbing zu werden – natürlich auf freiwilliger Basis.

Am Freitag erst wurde die Anlage eröffnet, am Montag fehlte von der innovativen Anti-Hass-Kampagne allerdings wieder jede Spur. Wir haben nachgefragt, ob der "Mobbing-Simulator" etwa wegen Kritik an den teils sehr expliziten Beleidigungen wieder abgebaut wurde.

Anti-Mobbing-Kampagne als Wanderinstallation?

Die Antwort der Initiatoren: Man habe die Aktion von Anfang an nur für kurze Zeit geplant – Sie könnte aber bald wieder an anderer Stelle im Öffi-Netz aufgebaut werden. Hilfe und Beratung bei Cybermobbing gibt es unter weisser-ring.at!

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