Politik

"Nicht alle sofort in die Geschäfte laufen"

Am Dienstag dürfen einige Läden in Österreich nach dem Shutdown wieder öffnen. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck warnte aber.
Heute Redaktion
13.09.2021, 13:57

"Es ist wichtig, dass wir beides haben, Gesundheit und schrittweises Herannähern an eine witschaftliche Situation wie vorher", sagte Ministerin Schramböck am Montagabend im Gespräch mit Puls24-Moderatorin Corinna Milborn. Ganz so wie vorher werde es noch nicht sein. Und die Geschäfte müssten dafür sorgen, dass sowohl Mitarbeiter als auch Kunden geschützt seien.

Schramböck appelliert aber auch an die Österreicher selbst: "Nicht alle sofort in die Geschäfte laufen" sagt sie dazu, dass man langsam und vorsichtig die Maßnahmen der Regierung wieder zurücknimmt. Dass nur ein Teil der Geschäfte überhaupt öffnen darf, erklärt Schramböck so: "Es waren Experten am Werk, die uns beraten haben und gesagt haben, Schritt für Schritt und nicht alle gleichzeitig."

Gefahr des "intensiven Rückschlages"

Die Gefahr eines "intensiven Rückschlages" wäre vor allem bei größeren Geschäften sehr hoch. Bei 400 Quadratmetern Geschäftsfläche und Beschränkungen könnten auf einen Schlag 40 Personen und mehr auf einmal von einer Infektion betroffen sein. Gleichzeitig appelliert Schramböck, die Möglichkeit zu nutzen, regional online einzukaufen.

Heimische Unternehmen könnten dabei schnell einen Webshop implementieren, so Schramböck. Die Wirtschaft müsse jedenfalls, das habe die Krise gezeigt, unabhängiger vom Ausland werden. "Mehr in Österreich produzieren in den Bereichen Medizin und Schutzprodukte", sei dabei besonders wichtig.

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