"Opelgate": Kira Grünberg kauft Auto nun doch selbst

Der Opel Insignia, der Mandatarin Kira Grünberg geschentk wurde, sorgte für Aufreger.
Der Opel Insignia, der Mandatarin Kira Grünberg geschentk wurde, sorgte für Aufreger.Bild: Opel
Die ÖVP-Abgeordnete Kira Grünberg will einen Opel, der ihr vom Autohersteller geschenkt wurde, nun doch bezahlen.

Weil sie einen 40.000 Euro teuren Pkw des Autoherstellers Opel als Geschenk annahm, sorgte die Tiroler ÖVP-Abgeordnete Kira Grünberg für heftige Debatten.

Nach der Aufregung kündigte Grünberg am Donnerstag an, das Auto nun doch selbst bezahlen zu wollen. Die ÖVP-Abgeordnete sei sich "bewusst, dass für Abgeordnete besondere Maßstäbe gelten", erklärte die Partei am Donnerstag. Grünberg werde den Opel deshalb zu "marktüblichen Konditionen" kaufen.

Entscheidung bereits 2015

Im Jahr 2015 entschied Opel sich dazu, den Wagen der damals nach einem Trainingsunfall frisch querschnittsgelähmten Stabhochspringerin zu schenken.

In den vergangenen Tagen gab es heftige Debatten darüber, ob Grünberg das Geschenk als Parlamentarierin annehme dürfe. Auch die ÖVP geriet unter Druck, der ÖVP-Ethikrat hatte bereits angekündigt, sich mit der Sache zu befassen.

"Besondere Maßstäbe"

Im Bewusstsein um die "besonderen Maßstäbe", die für Parlamentarier gelten, habe sich Grünberg nun entschieden, das Auto zu marktüblichen Konditionen zu übernehmen. "Diese Vereinbarung wurde bereits mit Opel getroffen", erklärte ÖVP-Sprecher Johannes Frischmann am Donnerstag in einer Aussendung. (red)

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