"Sehr schleppender Start" für kleine Geschäfte

Seit 14. April sind Baumärkte Geschäfte unter 400 Quadratmeter wieder geöffnet. Gerade für die kleinen Handelsbetriebe ging der Start jedoch nur "sehr schleppend" voran.

Während die Baumärkte regelrecht gestürmt wurden, blieb der große Andrang in den kleinen Geschäften großteils aus. Die Öffnung nach dem Corona-Shutdown hat in den vergangenen sieben Tagen für die kleinen Händler noch keinen großen Umsatzschwung gebracht.

Hoffnung auf Öffnung des gesamten Handels

"Für die kleinen Geschäfte ist es sehr, sehr schleppend losgegangen", erklärte WKÖ-Handelsobmann Peter Buchmüller der APA. Die meisten hätten nur zehn bis 20 Prozent der Normalerlöse erzielt.

Die kleinen Händler erhoffen sich nach der Öffnung des gesamten Handels und der Gastronomie mehr Gewinn. Dies soll die dringend notwendige Frequenz in die Einkaufsstraßen und Einkaufszentren bringen. Die Normalisierung werde aber nur langsam voranschreiten. "Das wird das ganze Jahr dauern", meint Buchmüller.

Auch der Handelsverband sieht einen verhaltenen Start der Geschäfte. Nur für Baumärkte, Buchhändler, Spielzeuggeschäfte, Sportartikelhändler und Papierwaren lief es gut. In den vergangenen sieben Tagen seien "sehr stark lebensnotwendige Produkte gekauft" worden, erklärte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will zur APA.

Modehändler vor finanziellen Problemen

In den Mode-und Schuhgeschäften sowie in Elektroläden war die Nachfrage nicht so hoch wie erwartet. Die Handelsvertreter machen sich deshalb Sorgen über die Liquiditätslage der Betriebe.

Vor allem den kleineren Modehändlern drohen finanzielle Probleme, weil sie derzeit auf der Frühjahrs- und Sommerware sitzen und bereits für den Herbst und Winter vorbestellen müssen.

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