Frauen bestehlen Senioren am Bankomat

Symbolfoto beim Bankomat
Symbolfoto beim BankomatBild: iStock
Die Polizei warnt vor "südländisch" aussehenden Täterinnen, die es auf Pensionisten beim Geldabheben abgesehen haben dürften und aktuell in NÖ sehr aktiv sind.
Wie berichtet, wurden am Freitag in Gmünd einem 83-Jährigen 1.300 Euro gestohlen, die er gerade beim Bankomaten abgehoben und neben sich am Beifahrersitz im Auto liegen hatte. Eine Frau hatte die Beifahrertür aufgerissen, dem Mann eine Unterschriftenliste unter die Nase gehalten, die Worte "Kinder, Kinder" gejammert und sich dann abwimmeln lassen, allerdings mit dem Kuvert – hier die ganze Geschichte.

Wie sich herausstellte, folgten kurz darauf noch drei ähnliche Coups im Wald- und auch im Weinviertel. Bei der Polizei wird ein Zusammenhang vermutet. Denn jedes Mal waren ältere Menschen die Opfer, die kurz zuvor Bargeld bei der Bank abgehoben hatten.

Ebenfalls am Freitag verwickelten zwei Frauen in Waidhofen an der Thaya ihr Opfer mit einer Unterschriftenliste in ein Gespräch und stahlen dabei das Geldsackerl. In Langenlois (Bezirk Krems-Land) ersuchte am heutigen Montag eine Frau ihr Opfer um eine Spende, umarmte das Opfer und stahl dabei das Bargeld. Ebenfalls am Montag riss in Wolkersdorf (Bezirk Mistelbach) dann eine Frau einfach die Beifahrertür eines Opfers auf, nahm das am Beifahrersitz abgelegte Bargeld und flüchtete.

CommentCreated with Sketch.4 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Beschreibung der Täterinnen:

- Südländischer Typ, etwa 180 cm groß, schwarze, schulterlange Haare, dunkelblaue Wollstoffjacke;

- 2 weibliche Personen, eine Person etwa 30 – 40 Jahre, die zweite Person etwa 20 Jahre, bei einer Größe von etwa 175 cm und 160 cm. Beide Personen waren dunkel bekleidet mit einem dunklen Kopftuch oder Haube. Beide Personen sprachen mit ausländischem Akzent.

- Südländischer Typ, ca. 160 cm groß, leicht untersetzt, dunkle kurze Haare, blauer Steppmantel;

- Frau, 30 bis 35 Jahre, schwarze Haube und schwarze Oberbekleidung;

Tipps der Polizei:

• Tragen Sie Bargeldbeträge und Geldsackerl der Bankinstitute nicht sichtbar an öffentlichen Orten.

• Seien Sie misstrauisch gegenüber fremden Personen, die Sie nach Bankbesuchen ansprechen.

• Nutzen Sie die Möglichkeit einer bargeldlosen Überweisung.

• Lassen Sie sich größere Beträge in einem separaten Raum auszahlen und von Verwandten oder Vertrauenspersonen begleiten.

• Fordern Sie bei der Abhebung von größeren Geldbeträgen beim Bankomaten oder in der Bank den Sicherheitsabstand ein.

• Beobachten Sie die Umgebung. Brechen Sie den Behebungsvorgang ab, wenn Sie merken, dass Sie beobachtet werden.

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