"Team Stronach" wird aus Politik verschwinden

Dem Team Stronach steht ein turbulentes Ende bevor: Wie im Umfeld von Frank Stronach vermutet wurde, gab der Parteigründer Freitag Abend bekannt, dass er nicht mehr mit dem "Team Stronach für Österreich" bei der nächsten Nationalratswahl 2018 antreten wird.

Dem steht ein turbulentes Ende bevor: Wie im Umfeld von Frank Stronach vermutet wurde, gab der Parteigründer Freitag Abend bekannt, dass er nicht mehr mit dem "Team Stronach für Österreich" bei der nächsten Nationalratswahl 2018 antreten wird.

Stronach tritt ab und nimmt seinem "Team" den Namen weg. Am Freitag bestätigte er im Rahmen einer Veranstaltung im Magna Racino, was bereits vermutet wurde. Er wird persönlich aus der Politik ausscheiden, auch der Name "Team Stronach" wird künftig nicht mehr verwendet werden.

Öffentliche Auftritte des austro-kanadischen Milliardärs  - er ist mittlerweile 83 - sind in den vergangenen Monaten rar geworden. Umso überraschender kam die Einladung zu einem "Wirtschaftssymposium" mit dem Titel "Vision Österreich" am Freitag im Magna Racino im niederösterreichischen Ebreichsdorf, wo Stronach "seinen Sanierungsplan Österreich" präsentieren will.

In der Partei übersetzt man das vorsichtig als "Vermächtnis", das der Partei-Gründer verkünden könnte. Schon länger wird Stronach nachgesagt, nach dem Fußball in den 2000er-Jahren nun auch die Lust an der Politik verloren zu haben. Im Oktober 2015 hatte er bereits die Suche nach seinem Nachfolger als Parteivorsitzenden offiziell ausgerufen.

Rund 30 Mio. Euro hat der Magna-Gründer bislang in die Bundespartei gesteckt - davon gut zwei Drittel Spenden und ein Drittel Darlehen, die er teilweise schon erlassen hat. Trotzdem blieben Wahlerfolge aus und liefen Mandatare - unter anderem zur ÖVP - davon.

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