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"Technologie stellt kein Sicherheitsrisiko dar"

Heute Redaktion
13.09.2021, 18:04

Huawei begrüßt die "objektive Beurteilung des Unternehmens durch die österreichische Bundesregierung". Die chinesische Technik sei kein Risiko.

"Österreichs Telekommunikationsanbieter, Unternehmen, Verbraucher und Regierung haben von Huaweis Technologien nichts zu befürchten – trotz wiederholter, aber unbegründeter Behauptungen der US-Regierung", sagen Pan Yao, CEO von Huawei Technologies Austria, Wang Fei, CEO Huawei Austria Consumer Business und Simon Lacey, Huawei Vice President Global Government Affairs. Gleichzeitig kündigten sie Investitionen am österreichischen Markt an.

Huawei Österreich beschäftigt bereits mehr als 100 Mitarbeiter und wird im Sommer 2019 seinen ersten Flagship-Smartphone-Store in der Wiener Kärntner Straße eröffnen – den ersten Store dieser Art außerhalb Chinas. Das Unternehmen kündigte auch an, dass es Pläne für Investitionen in Forschung und Entwicklung in Österreich in Betracht zieht, wobei weitere Informationen zu einem späteren Zeitpunkt bereitgestellt werden sollen.

Alle Zeichen auf 5G

Mit der bevorstehenden Frequenzversteigerung will Österreich zu den ersten 5G-Ländern in Europa zählen. Der neue Mobilfunkstandard wird die Digitalisierung vorantreiben.

Huawei zählt zu den Vorreitern bei der neuen Technologie und hat bis Ende 2018 bereits mehr als 30 kommerzielle Verträge zum Aufbau von 5G-Netzen unterzeichnet sowie über 25.000 5G-Basisstationen ausgeliefert. Entsprechend wichtig nimmt Huawei die Sicherheitsrisiko-Anschuldigungen.

Video: Huawei plant 5G-Netzwerk. (APA)

"Wir sind mehr als bereit, Österreich mit unserem Know-how und unseren Lösungen auf dem Weg zum 5G-Pionier zu unterstützen", so Yao. "5G bietet nicht nur Vorteile für Industrie und Wirtschaft, sondern für alle: Nutzer werden von niedrigeren Kosten sowie von spannenden Möglichkeiten wie 4K-Streaming und Artificial-Intelligence-Anwendungen profitieren."



"Grundlose Verdächtigungen"

Die "wiederkehrenden Vorwürfe" gegen Huawei weist das Unternehmen strikt zurück. In mehr als 30 Jahren Firmengeschichte habe man immer höchste Ansprüche an Cyber- und Datensicherheit gestellt. "Huawei wird seit Jahren beschuldigt – und nie wurde auch nur ein einziger Beweis erbracht. Wir betreiben keine Spionage", so Yao.

Und: "Wir sind sehr froh, dass uns in Österreich sowohl Politik, Medien als auch Kunden mit großer Fairness begegnen. Wir werden alles unternehmen, um diesem Vertrauen Rechnung zu tragen und Österreich bei der Digitalisierung bestmöglich zu unterstützen." (rfi)

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