"UGG-Trend wird anhalten!" sagt Vogue

Bild: Uggs

Die sogenannten UGG-Boots scheiden die Geister. Entweder man findet sie potthässlich oder liebt und trägt sie. Letztere gehören vor allem zu einer durchwegs weiblichen Käuferschicht, die sich mit den Lammfell-Stiefeln im Winter nicht aus dem Haus trauen.

Ursprünglich für australische Surfer entwickelt, nahmen sich ein paar New Yorker Fashionistas die Treter vor und erzeugten damit einen veritablen Mode-Skandel. Hatte man sich damals an noch kein so "außergewöhnliches" Schuhwerk á la Crogs gewöhnt, waren sie tatsächlich höchst aufmerksamkeitserregend.

Mittlerweile gehören sie schon fast zur Grundaustattung vieler Schuhschränke, die regelmäßig im Winter wieder hervorgezaubert werden. Doch die Haltbarkeistdauer der Rauhleder-Oberfläche lässt im Schneematsch zu wünschen übrig. Kein Wunder, schließlich wurden sie auch für australische Strände konzipiert. Dieses Manko scheint den Trend aber überhaupt nicht zu brechen. Im Gegenteil.

Die britische Vogue prophezeit sogar einen noch stärkeren Anstieg bei den Verkaufszahlen und - was UGG-Hasser nicht freuen wird - ernennt sie zum neuen Sommertrend! "Letztes Jahr sind die Birkenstocks und Sandalen mit dicken Sohlen wieder groß rausgekommen. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass wir heuer sehr viele UGGs auch im Sommer sehen werden", so das Magazin.

Die leidtragenden dieses Trends sind laut Tierschutzorganisation Peta allerdings die pelzspendenden Lämmer. Die Organisation weißt seit Jahren darauf hin: "Für besonders geschmeidiges Leder sind es die Babies, die bereits kurze Zeit nach ihrer Geburt getötet werden, um aus ihren Häuten einen hohen Gewinn schlagen zu können." Die Häute würden dabei nicht aus der fleischproduzierenden Industrie stammen und seien kein abfallendes Nebenprodukt. Auch Popstar P!nk hat sich schon gegen UGG Boots gemeinsam mit Peta stark gemacht.

 

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