"Unis, Kinos, Bars, Parks – alles ist dichtgemacht"

Aus Furcht vor der Ausbreitung des Coronavirus isoliert China die Bevölkerung. Die Wienerin Birgit Mathon "langweilt" sich in Peking, denn die Hauptstadt gleicht einer Geisterstadt.
"Wir sollen möglichst unsere Häuser nicht verlassen, es gilt die Pflicht, eine Maske zu tragen, und es wird empfohlen, Gummihandschuhe zu verwenden", erzählt die seit zwei

Jahren in Peking lebende Therapeutin und Autorin Birgit Mathon (46).

Obwohl sie zwölf Autostunden entfernt von Wuhanlebt, wo die neue Lungenkrankheit ausgebrochen ist, kann sie derzeit nur zu Hause bleiben. Ihre Patienten trauen sich nicht mehr außer Haus, Schulen und Universitäten sind geschlossen und halten nun Online-Unterricht ab.

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Vermehrt Geisterstädte in China wegen Virus





"Die Einkaufszentren sind dunkel und unbelebt", erzählt die Österreicherin im Gespräch mit "Heute". Öffentliche Plätze dürfe man nicht mehr betreten – Unis, Schulen, Supermärkte, Parks, Kinos Bars, Museen sowie die nahegelegenen Skigebiete – alle sind gesperrt und menschenleer.

Büros sind geschlossen, die Menschen arbeiten von zu Hause aus. "Wer Peking verlässt, darf nicht mehr zurückkehren", so Mathon. Für sie seien die "Ängste größer als die Bedrohung". Dass das Leben aber weitergehen muss, zeigt ein Bild aus Südkorea von einer Hochzeit, bei der alle Masken tragen.



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