Tiroler in China muss heute in Virus-Zentrum

Das Coronavirus ist im Reich der Mitte weiter auf dem Vormarsch. Über 6.000 Infizierte zählt man dort bereits. Millionen Menschen sind in Quarantäne – unter ihnen ein Tiroler.
Im Land der aufgehenden Sonne macht Robert Moser aus Dölsach (Tirol) momentan kein Auge zu. "Ich schlafe schlecht. Wir sind hier unter großem Stress." Der Tiroler Techniker ist seit Anfang Jänner auf Montage in China. Nur dreihundert Kilometer östlich von Wuhan sitzt er mit seinen Arbeitskollegen seither fest.

Tiroler lässt sich durch Corona-Virus nicht unterkriegen



"Hier in Yichang sind alle drei Millionen Einwohner in Quarantäne. Nichts fährt hier, keiner kommt hier

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. rein oder raus." Angst, infiziert zu werden oder gar zu sterben, hat der 44-Jährige (noch) nicht.

"Als Tiroler ist man hart im Nehmen."


Trotzdem hat er mittlerweile ein mulmiges Gefühl "Jeder Schritt muss jetzt sehr gut überlegt werden." Die Botschaft kümmert sich bereits, versucht, Robert und sieben weitere Österreicher möglichst rasch aus der betroffenen Region herauszuholen, doch das gestaltet sich schwierig.



"Mein größter Wunsch ist es, schnell und gesund nach Hause zu meiner Frau und meinem 4-jährigen Sohn Leon zu kommen." Heute soll Moser zusammen mit anderen Europäern endlich gerettet und ausgeflogen werden. Doch dazu muss er ausgerechnet ins "Virus-Zentrum" nach Wuhan. Also mitten in die Stadt, von der aus sich Corona weltweit verbreitet.



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