'Verbrannte' Millionen- Kunstwerke tauchen auf

Im Sommer 2013 brachte dieser spekatkuläre Raub Kunstliebhaber und Experten zum Weinen: Rumänen stahlen Gemälde von Picasso, Monet und Matisse um 100 Millionen Euro. Die Mutter der Diebe verbrannte sie dann, um die Beweise verschwinden zu lassen. Nun verrieten die Angeklagten, dass es die Bilder noch gibt. Ein ukrainischer Profi-Boxer soll die Kunstwerke haben.
, um die Beweise verschwinden zu lassen. Nun verrieten die Angeklagten, dass es die Bilder noch gibt. Die Kunstwerke sollen bei einem ukrainischen Profi-Boxer liegen.

Im Zuge des Prozesses um den spektakulären Rotterdamer Kunstraub vom Oktober 2012 gestanden die drei Angeklagten laut Agentur Mediafax den Diebstahl am Dienstag vor Gericht in Bukarest. Einer der Angeklagten verriet dann den Namen des ukrainischen Profi-Boxsportlers, der fünf der insgesamt sieben gestohlenen Gemälde haben soll. Was aus den beiden anderen Werken wurde, wissen die Ermittler noch nicht.

Sohn hielt Info geheim, um Mutter zu helfen

Ursprünglich hatte die Mutter eines der Angeklagten gesagt, sie habe die sieben Bilder in ihrem Ofen verbrannt. Wissenschaftliche Untersuchungen der Asche schienen dies zu untermauern. Später widerrief die Frau ihre Aussage. Ihr Sohn sagte jetzt, er habe die Informationen über die Bilder bisher zurückgehalten, um die Freilassung seiner als Komplizin verhafteten Mutter durchzusetzen. Der Ukrainer, bei dem die fünf Bilder sein sollen, lebe in Amsterdam und in London.

Anwalt der Angeklagten will Rotterdamer Kunsthalle verklagen

Bei den gestohlenen Bildern handelt es sich unter anderem um Werke von Picasso, Monet und Matisse. Catalin Dancu, Rechtsanwalt zweier Angeklagter, sagte am Dienstag, er wolle die Rotterdamer Kunsthalle wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen verklagen, weil dies den Diebstahl erleichtert habe. Dies solle seinen Mandanten die Anerkennung mildernder Umstände einbringen.

APA/red.
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