"Verhindern, dass Boote nach Europa kommen"

Bild: Thomas Lenger

Kurz stützt im Interview mit der deutschen "Bild"-Zeitung die Ansichten seines dänischen Amtskollegen. Es soll Lager außerhalb der EU geben.

Auch in Deutschland ist Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ein beliebter Interview-Partner. Mit der "Bild"-Zeitung hat er am Samstag über die Flüchtlingsverteilung gesprochen.

Er will die Diskussion über dieses Thema beenden. Sein Plan: "Wir müssen verhindern, dass Boote überhaupt noch nach Europa kommen", sagte er.

Zentren außerhalb

"Und wir müssen Migranten, wenn sie es in die EU geschafft haben, in Zentren außerhalb Europas betreuen. Dort bekommen sie Sicherheit, aber keine Garantie für ein Leben in Wohlstand in Mitteleuropa."

Länder offenbar bekannt

Auch bestätigte Kurz, dass man in Zusammenarbeit mit dem dänischen Ministerpräsidenten Lars Lökke Rasmussen an Flüchtlingslagern außerhalb der EU zusammenarbeitet. Wo diese eingerichtet werden sollen, ist offenbar auch schon klar, wird aber nicht verraten: "Ich werde jetzt kein Land nennen, aber richtig ist, dass wir unter anderem mit Dänemark bereits an Schutzzonen arbeiten, wo wir außerhalb der EU Schutz und Versorgung organisieren."

Migrationsgipfel

Am Sonntag beim Migrationsgipfel in Brüssel hofft der dänische Ministerpräsident auf einen Durchbruch: "Wir brauchen definitiv mehr als ein Treffen. Nicht unbedingt, um uns auf etwas zu verständigen, aber um eine Lösung umzusetzen", so Rasmussen zur "Bild". (red)

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