"Wut-Übersetzer" stahl Barack Obama die Show

Beim traditionellen White House Korrespondenten Dinner in Washington in der Nacht auf Sonntag ist es der Fall, dass globale Themen mal vom US-Präsidenten mit einer gehörigen Portion Witz angesprochen werden. Doch auch wenn Barack Obama mit Humor und Selbstkritik nicht sparte, stand ein anderer Mann im Mittelpunkt: "Wut-Übersetzer" Luther.

 





Have you met Luther, President Obama's anger translator? #WHCD #KeyAndPeele
Posted by on Samstag, 25. April 2015


 

Beim traditionellen White House Korrespondenten Dinner in Washington in der Nacht auf Sonntag ist es der Fall, dass globale Themen mal vom US-Präsidenten mit einer gehörigen Portion Witz angesprochen werden. Doch auch wenn Barack Obama mit Humor und Selbstkritik nicht sparte, stand ein anderer Mann im Mittelpunkt: "Wut-Übersetzer" Luther.

Eigentlich im realen Leben als Schauspieler Keegan Michael Key bekannt, wurde der Mann des Abends von Obama selbst bei einer seiner Reden als sein "Wut-Übersetzer" Luther vorgestellt. Er sollte das mit Gesten übersetzen, was der Präsident selbst aus Zurückhaltung nicht aussprechen durfte. So zynisch, wie Obama aber agierte, meinte "Luther" schließlich: "Bei allem Respekt, Sir, Sie brauchen keinen Wut-Übersetzer. Sie brauchen eine psychosoziale Beratung!".

Obama kamen an dem Abend die Witze locker von den Lippen. Dass Senator Bernie Sanders bei der Präsidentschaftwahl antreten könnte, kommentierte Obama mit: "Offenbar wollen einige Leute einen Marihuana rauchenden Sozialisten im Weißen Haus. Das wäre dann wie eine dritte Obama-Amtszeit." Und zu den Secret-Service-Pannen sagte er: "Wir haben endlich einen Weg gefunden, bewaffnete Leute von meinem Rasen fernzuhalten. John McCain mit einem Besen. Und Joe Biden holt mit einem Baseball-Schläger die Drohnen vom Himmel."

Manche Lacher wirkten dann aber sehr fehl am Platz - zu Obamas weißen Haaren fiel in Anspielung auf die Zwischenfälle, bei denen Afroamerikaner von weißen Polizisten erschossen wurden, der Satz: "Sie sind inzwischen so weiß, sie dürften sogar gefahrlos einem Polizisten widersprechen."

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