"Zahnbürsten"-Sager: NS-Vergleich von FPÖ-Mann?

FPÖ-Landesparteiobmann Gernot Darmann.
FPÖ-Landesparteiobmann Gernot Darmann.Bild: picturedesk.com
Bei einer Pressekonferenz ließ der Kärntner FPÖ-Chef einen Spruch vom Stapel, der von einer Politologin als NS-Analogie interpretiert wird.
Rund um den Kärntner FPÖ-Obmann Gernot Darmann ist eine Debatte wegen eines möglichen NS-Vergleichs entbrannt. Wie der ORF berichtet, sagte der Politiker am Samstag im Rahmen einer Pressekonferenz, Drogendealer "sollten gescheiter ihre Zellen mit einer Zahnbürste putzen, als weiterhin unsere Kinder auf den Straßen zu vergiften."

Wie die Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Sender sagt, würde Darmann damit "Erinnerungen an unselige Zeiten" hervorrufen. In den 30er Jahren habe es sogenannte "Reibpartien". Menschen mussten die Straßen mit Zahnbürsten putzen.

FPÖ-Dementi

Die FPÖ ritt daraufhin gegen Stainer-Hämmerle aus. "Es hat seitens Gernot Darmanns niemals Berührungen mit dem Nationalsozialismus oder anderen undemokratischen und totalitären Bewegungen gegeben, und diese werden von ihm auch entschieden verurteilt", so der Kärntner FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz.

Auch Darmann selbst meldete sich zu Wort: "Ich weise diese geschmacklose, und sicherlich der Wahlkampfzeit geschuldete Unterstellung vehement zurück und sehe sie als Tiefpunkt der politischen Auseinandersetzung im Zuge der Wahlbewegung an."

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(red)

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