1.000 Euro Strafe, weil Touristen Kaffee kochten

Zwei deutsche Urlauber haben nahe der Rialto-Brücke in Venedig mit einem Campingkocher einen Kaffee zubereitet. Dieser kommt ihnen jetzt sehr teuer zu stehen.

Die beiden Berliner im Alter von 32 und 35 Jahren wurden von ein paar Einheimischen bei der Polizei gemeldet, weil sie es sich bei der Rialto-Brücke bequem machten und dort ihren Campingkocher anzündeten. Sie wollten sich einen Kaffee zubereiten.

Das wiederum gefiel den Anwohnern und Ordnungshütern der beliebten italienischen Lagunenstadt ganz und gar nicht, weswegen die beiden Urlauber abgestraft wurden. "Venedig muss respektiert werden. Wer die Stadt besucht und sich nicht zu verhalten weiß, wird bestraft und ausgewiesen", ließ Bürgermeister Luigi Brugnaro am Freitag wissen.

Tatsächlich wurde gegen die beiden Deutschen eine Geldstrafe von 1.000 Euro verhängt. Zudem wurden sie aus der Stadt ausgewiesen.

Auch ein Welser wurde kürzlich aus Venedig verbannt. Der Grund dafür ist eine Aktion, die er betrunken geliefert hatte. Der Mann sprang bei der Vaporetti-Haltestelle San Toma in den Canal Grande und löste mit der unüberlegten Tat einen großen Polizeieinsatz aus.

Hängematte kostet Wiener 300 Euro

Ein Urlauber aus Wien wurde indes in Triest bestraft, weil er in einer Hängematte geschlafen hatte. Eine Geldstrafe von 300 Euro muss der 52-jährige Wiener bezahlen, weil er es es sich im Pinienwald von Barcola, einem Kultort von Triest, gemütlich gemacht hatte. Der Grund: In einer Verordnung heißt es, "auf Grünflächen ist es verboten, Gegenstände jeglicher Art an Bäumen und Sträuchern aufzuhängen" – mehr dazu hier.

Seit einigen Monaten kassiert Venedig von Besuchern Eintritt:

(ek)

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