1.400 freiwillige Zivildiener haben sich bisher gemeldet

Wie Ministerin Elisabeth Köstinger bei einer Pressekonferenz am Samstag bekannt gab, haben sich bisher 1.400 freiwillige Ex-Zivildiener zum außerordentlichen Zivildienst gemeldet. Dennoch appellierte sie, dass wir noch mehr Freiwillige brauchen.
Aufgrund der Corona-Krise ist die Lage im Gesundheits- und Pflegebereich derzeit angespannt. Vor allem in der Pflege wird mehr Hilfe benötigt, da viele ausländische Kräfte aus der EU nicht mehr zurück nach Österreich reisen können.

Aktueller Zivildienst um drei Monate verlängert



Deshalb wurde von der Regierung vor wenigen Tagen der außerordentliche Zivildienst ausgerufen. Das bedeutet dass der aktuelle Zivildienst um drei Monate verlängert wird. Ministerin Köstinger ruft aber auch dazu auf, dass sich freiwillige Ex-Zivildiener erneut melden können, um einen Beitrag zu leisten.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Von 1.400 ehemaligen Zivildienern gebe es bereits eine fixe Zusage. "Die Situation werde in den nächsten Tagen und Wochen wohl noch fordernder. Die außerordentlichen Zivildiener sollen rasch und unbürokratisch dort eingesetzt werden, wo sie besonders gebraucht werden. Niemand dürfe in Österreich vernachlässigt werden", so die Umwelt- und Landwirtschaftsministerin.

Michael Opriesnig, der Generalsekretär vom Roten Kreuz bedankt sich bei allen Freiwilligen. Das zeige die Solidarität im Lande und er ist überzeugt, dass sich noch mehr junge Leute melden werden. "Nur so können wir die Ausbreitung des Coronavirus verhindern".

Schreiben erhalten



Das Rote Kreuz kümmere sich um um die Administration und vermittle die Zivildiener dann weiter. Es gehe vor allem um die Spitaler, Rettungsdienste sowie Behinderten- und Altenbetreuung.

Vor allem die Zivildiener der letzten fünf Jahre haben explizit ein Schreiben erhalten. "Es sollen sich jene melden , die entsprechend ihrer eigenen Lebensrealität verfügbar wären. Jeder kann einen Beitrag leisten."



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