10 Milliarden Einsparungen ganz ohne neue Steuern

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Rot und Schwarz streiten über die Finanzierung der Steuersenkung. "Heute" fragte Ökonomen, wo der Staat einsparen und so den Menschen höhere Steuern ersparen könnte.
Rot und Schwarz streiten über die Finanzierung der . "Heute" fragte Ökonomen, wo der Staat einsparen und so den Menschen höhere Steuern ersparen könnte.

Franz Schellhorn von der Denkfabrik "Agenda Austria" und Gottfried Haber (Donau-Uni Krems), haben exklusiv für "Heute"-Leser die möglichen Einsparungen pro Jahr berechnet:

Staatsausgaben: 1,74 Milliarden Euro
Einsparung: 174 Milliarden Euro gibt der Staat jährlich aus. Drosselung dieser Ausgaben um einen Prozentpunkt.
Subventionen: 1 Millilarde Euro: Alle Förderungen um 10 Prozent kürzen (Schellhorn: "Weil der Durchblick fehlt, hilft nur der Rasenmäher"), Mehrfachförderungen streichen und endlich Förderkonten einführen.
Verwaltung: 3 Milliarden Euro: 599 Rechnungshof-Vorschläge umsetzen, Steuerhoheit für Länder und Gemeinden.
Steuerbetrug: 500 Millionen Euro: Bekämpfung bringt laut Haber bis zu 500 Millionen Euro. SP-Steuerexperten gehen sogar von einer Milliarde Euro aus (Registrierkassenpflicht).
Beamte: 2 Milliarden Euro: Posten nicht nachbesetzen und Privilegien bei Arbeitslosen- und Pensionsversicherung abschaffen.
Gesundheit: 500 Millionen Euro: Verlagerung vom teuren stationären Bereich hin zu niedergelassenen Ärzten.
Pensionen: 1 Milliarde Euro: Die Ökonomen empfehlen die Anpassung des Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung. Die SPÖ lehnt das ab. Fakt: Ohne diese Maßnahme blieben immer noch neun Mrd. Euro Gesamtersparnis.

(bob)

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