Rapid wirft Admira nach Verlängerungs-Krimi aus ÖFB-Cup

Rapid bejubelt den Aufstieg bei der Admira.
Rapid bejubelt den Aufstieg bei der Admira.Gepa
Rapid Wien steht im Achtelfinale des ÖFB-Cups. In der zweiten Runde setzten sich die Hütteldorfer bei der Admira mit 2:1 nach Verlängerung durch. 

Den entscheidenden Treffer hatte Marco Grüll in der 110. Minute vom Elfmeterpunkt erzielt. Maximilian Ullmann hatte die Grün-Weißen in der 38. Minute noch sehenswert in Führung geschossen, Marlon Mustapha in der 63. Minute ausgeglichen. Nach 90 Minuten war es 1:1 gestanden. 

Der knappe Aufstieg wird wohl auch dem zuletzt schwer in die Kritik geratenen Coach Didi Kühbauer Luft verschaffen. Es ist das erste grün-weiße Erfolgserlebnis nach drei Niederlagen am Stück. 

Das Achtelfinale steht vom 26. bis 28. Oktober auf dem Programm. 

Starke Admira-Anfangsphase

In der gut gefüllten BSFZ-Arena hatten die Hausherren bärenstark begonnen. Luca Kronberger brachte bereits in der zweiten Minute aus spitzem Winkel keinen platzierten Abschluss zustande, sechs Minuten später schoss der Admira-Offensivspieler Rapid-Verteidiger Emanuel Aiwu vor dem leeren Tor an (8.). 

Rapid-Fans protestieren gegen 2G-Regel im Stadion

Erst nach einer knappen Viertelstunde hatten die verunsichert wirkenden Grün-Weißen in die Partie gefunden. Ein überhasteter Versuch von Taxiarchis Fountas (13.) verfehlte sein Ziel allerdings deutlich. Abschlüsse von Ex-Admiraner Aiwu (19.) und Fountas (20.) wurden abgeblockt. Auch Filip Stojkovic brachte seinen Schuss (32.) nicht aufs Südstädter Gehäuse. 

Rapid-Führung dank Traumtor

Doch in der 38. Minute war der Ball dann im Tor, brachte Ullmann die Grün-Weißen mit dem ersten Abschluss, der auf das Tor der Südstädter kam, gleich in Front. Der Linksverteidiger zog nach einer zu kurzen Kopfball-Abwehr volley ab, traf flach ins lange Eck – 1:0 (38.).

Postwendend kam auch die Admira zur größten Chance im ersten Durchgang, musste Keeper Paul Gartler einen Kopfball von Roman Kerschbaum an der Stange vorbeidrehen (40.). Unmittelbar vor dem Seitenwechsel verzog dann Rapid-Flügelflitzer Marco Grüll (45.). 

Admira gelingt der Ausgleich

In der zweiten Halbzeit waren zunächst wieder die Admiraner tonangebend, schoss Kerschbaum den Ball direkt in Gartlers Arme (46.). Nach einer Stunde zappelte der Ball dann aber im Netz. Mustapha wurde von Maximilian Hofmann und Leo Greiml nicht attackiert, zog von der Strafraumgrenze ab, traf das linke Kreuzeck – 1:1 (63.). 

Nach dem Gegentreffer wurden die im zweiten Durchgang zunächst passiv wirkenden Hütteldorfer wieder stärker. Grüll verfehlte das lange Eck deutlich (69.). Ercan Kara fand gleich zweimal im starken Admira-Schlussmann Andreas Leitner seinen Meister (70., 82.), setzte seinen Abschluss in der 89. Minute am langen Eck vorbei. Auch den Kopfball von Kelvin Arase (86.) drehte der Keeper über die Latte, faustete einen Flatter-Schuss von Ullmann (92.) weg. Auf der Gegenseite zählte die vermeintliche Führung der Südstädter durch Mustapha (84.) nach einer Abseitsstellung nicht. 

Elfmeter entscheidet die Partie

In der Verlängerung drückte die Kühbauer-Elf den Gegner dann tief in die eigene Hälfte. Nach einem Rückpass zu Leitner  vergab Robert Ljubicic einen indirekten Freistoß aus spitzem Winkel (98.). 

Nach 108 Minuten jubelten die Grün-Weißen dann über die neuerliche 2:1-Führung, Grüll hatte Rapid vom Elfmeterpunkt neuerlich in Front geschossen. Zuvor hatte Joseph Ganda im Südstädter Strafraum den flinken Arase zu Fall gebracht. 

Die Admira hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen, versuchte zwar im Finish, aufzumachen, wurde ausgekontert. Thierno Ballo verpasste allein vor Leitner in der 118. Minute die Entscheidung. Das rächte sich allerdings nicht mehr. 

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SK Rapid WienFC Admira Wacker MödlingBundesliga

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