10 Tage vor Öffnung gibt Kanzler Corona-Lichtblick

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sieht den österreichischen Weg durch die Corona-Krise bestätigt.
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sieht den österreichischen Weg durch die Corona-Krise bestätigt.Dragan Tatic / APA / picturedesk.com
Die 7-Tages-Inzidenz sinkt seit Tagen, die Öffnungen stehen kurz bevor. 10 Tage vor der Lockerung gibt Kanzler Sebastian Kurz ein Corona-Update.

Zehn Tage vor den geplanten Öffnungsschritten am 19. Mai – die Ausgangsbeschränkungen sollen fallen, Gastro, Kultur und Sport wieder aufsperren – sieht Bundeskanzler Sebastian Kurz Österreichs Corona-Strategie bestätigt: "Der österreichische Weg, auf massives Testen und regionale Differenzierung, statt auf pauschale Lockdowns zu setzen, hat sich bewährt. Die Zahlen sinken weiter kontinuierlich und die Situation entspannt sich von Tag zu Tag."

Dazu trage laut Kurz auch der "Impfturbo der letzten Wochen wesentlich bei". Die Inzident sei innerhalb von nur sieben Tagen von einem Wert von 150 pro 100.000 Einwohner auf 115 gefallen – am Samstag hatte sie gar nur mehr knapp über 111 betragen. In den besonders gefährdeten Altersgruppen liege der Wert laut Kanzler sogar deutlich niedriger, bei den 65- bis 74-Jährigen bei 56, bei den 75- bis 84-Jährigen bei 38 und bei den Über-85-Jährigen bei 57.

„Mit dem Weg der regionalen Differenzierung ist gelungen, so viel Freiheit wie möglich und so viel Einschränkung wie notwendig zu gewährleisten. Mittlerweile ist die Situation auch in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland wieder sehr gut und auch in Wien werden weitrechende Öffnungsschritte möglich“

, so Kurz. Österreich sei es gelungen, "die dritte Welle besser zu bewältigen, obwohl in sechs Bundesländern ein Lockdown verhindert werden konnte", so der Bundeskanzler. Auch im internationalen Vergleich habe Österreich die dritte Welle besser als die meisten anderen Länder gemeistert. Am härtesten getroffen wurde laut Kanzler beispielweise Irland mit einem Höchstwert der 7-Tages-Inzidenz von über 900, gefolgt von Portugal mit 880, Tschechien mit 850 oder Estland mit 800.

Auch im direkten Vergleich mit den österreichischen Nachbarn, hatte fast jedes Land höhere Werte zu verzeichnen, so Kurz. Während in Österreich der Höchstwert bei 260 gelegen habe, sei er in Slowenien bei 680, in Ungarn bei 670, in Liechtenstein bei 530, in der Slowakei bei 420, in der Schweiz bei 300 und in Italien bei 270 gewesen. Während etwa Deutschland großteils seit Anfang Jänner im Lockdown sei, hätte man in Österreich bereits im Februar viele Öffnungsschritte gesetzt – durch das massive Testen. Und: Auch die Zahl der Todesfälle liege tiefer als bei allen anderen Nachbarstaaten mit Ausnahme der in etwa gleich einzustufenden Schweiz.

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