10 Tipps gegen die Sommerhitze im eigenen Zuhause

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Das momentan unbeständige Wetter lässt noch nicht erahnen, wie heiß der Sommer werden kann. Umso wichtiger ist es, mit 10 einfachen Tipps, die richtigen Vorbereitungen zu treffen.

Adieu zu dicken Woll-Teppichen

Woll-Teppiche sind gemütlich und kuschelig und oft so schön anzusehen. Aber mal ganz ehrlich, wer braucht im Sommer schon gemütlich und kuschelig? Wird die Hitze in der Wohnung also unerträglich, sollte man warme Teppiche vorübergehend im Keller oder auf dem Dachboden verstauen. Denn die gemütlichen Wohnaccessoires speichern viel Wärme und geben diese nur langsam wieder ab, so heizen sie das Zuhause nur unnötig auf. Außerdem kann der Fußboden nachts besser abkühlen, wenn kein dicker Wollteppich darauf liegt.

Pyjama ins Gefrierfach

Eine Erfrischung der besonderen Art ist der Pyjama aus dem Gefrierfach. Dazu die Schlafkleidung einfach in einen Plastiksack und anschließend in den Gefrierschrank packen und erst direkt vor dem Schlafengehen anziehen. Für die richtig heißen Tage funktioniert das Ganze übrigens zusätzliche auch mit dem Bettlaken.

Zum richtigen Zeitpunkt lüften

Lüften sollte man ausschließlich in den kühleren Morgen-, Abend- oder Nachtstunden. Tagsüber sollten die Türen und Fenster geschlossen bleiben, damit die Hitze nicht eindringen kann. Sogar die Schränke speichern heiße Luft und heizen somit Räume unnötig auf. Daher gilt, während des Lüftens immer auch alle Schranktüren öffnen und die heiße Luft entweichen lassen.

Je dunkler, desto besser

Fenster sind reine Hitzemagneten, auch wenn sie geschlossen sind, dringt über sie am meisten Hitze in die Wohnung oder ins Haus. Tagsüber bleiben die Fensterläden daher verschlossen und die Jalousien unten, besonders auf der West- und Südseite. Wer seine Fenster nicht von außen vor der Sonneneinstrahlung schützen kann, sollte zumindest innenliegende Vorhänge oder ähnliches anbringen, um so ein wenig für Abkühlung zu sorgen.

Frische Brise für drinnen

Sind die Fenster geschlossen und die Sonne ausgesperrt, kann sich die Luft in den eigenen vier Wänden schnell abgestanden anfühlen. Was dann hilft, sind Ventilatoren oder Luftreiniger mit Ventilator-Funktion, wie der "Dyson Pure Humidify + cool", der für frische, gereinigte Raumluft in der Wohnung sorgt. Dabei verhilft er nicht nur zu einer angenehmen Brise, die Luft wird gleichzeitig gefiltert und hygienisch befeuchtet.

Die Küche bleibt kalt

Auch ausgiebiges Kochen heizt eine Wohnung unnötig auf. Selbst wenn es schwerfällt, an richtig heißen Tagen ist es besser auf das Kochen am Herd zu verzichten. Hier setzen wir auf Gerichte, die sich kalt zubereiten lassen. Ein mediterraner Tomatensalat, eine pikante Gazpacho oder ein leichter Gurkensalat mit Apfeldressing. Wer sich einfach nicht von seinem Herd trennen kann, schaltet während des Kochens zumindest die Abzugshaube an – sie transportiert die heiße Kochluft nach draußen, ohne dass die Sommerluft reinkommt.

Duschen nur lauwarm

Es ist unheimlich verlockend, bei Hitze eiskalt zu duschen, aber darauf zu verzichten lohnt sich. Denn unter kaltem Wasser ziehen sich die Blutgefäße zusammen und der Kreislauf wird unnötig angeregt. Der Körper kühlt darum nicht ab, sondern schwitzt noch mehr. Besser ist es also, sich mit einer lauwarmen Dusche zu erfrischen und dabei von einer kalten Dusche zu träumen.

Nicht zu heiß und nicht zu kalt trinken

Neben sehr heißen Getränken bringen uns auch eiskalte Drinks im Sommer unnötig auf Trab. Denn der Körper muss das Getränk erst auf seine normale Temperatur von circa 36,7 Grad aufheizen, respektive abkühlen – und schwitzt dadurch noch mehr. Am besten wählen wir daher Getränke, die ungefähr der Körpertemperatur entsprechen. So belasten wir den Organismus nicht zusätzlich.

Die Decke macht den Unterschied

Bei starker Hitze hilft nur noch eine Sommerbettdecke, die viel Feuchtigkeit aufnimmt und temperaturausgleichend wirkt. Ideal sind Füllungen mit Wildseide, Kamelhaar, Bambusfasern oder Daunen. Auch bei der Bettwäsche empfiehlt es sich, auf Materialien zu setzen, die eine kühlende und feuchtigkeitsregulierende Wirkung haben. Besonders gut eignen sich Leinen, Seersucker oder Perkal.

Elektro-Geräte haben Sendepause

Alle Elektrogeräte, die wir nicht zwingend brauchen, schalten wir spätestens jetzt aus. Und zwar komplett. Denn auch im Stand-by-Modus produzieren Fernseher und Küchengeräte noch Wärme. Aber auch die gewaschene Wäsche wird nun aufgehängt, statt im Trockner zu verweilen. Durch das Verdunsten der Feuchtigkeit, kühlt der Raum nämlich auch ein Stück weit herunter.

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